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Rundreise Südküste - Südanatolien

   7- 8. Tag Kappadokien-Konya-Antalya

 

Heute begann unser letzter Tag. Wieder brachen wir um 6:30 Uhr auf und warfen noch letzte traurige Blicke auf die wunderschöne Landschaft Kappadokiens. Kurz nach Aksary konnten wir die Sultanhani, die größte seldschukische (und deren Baukunst)  Karawanserei (ca. 5000 qm)  bewundern, danach ging es weiter nach Konya. In Konya besichtigten wir das Mevlana Museum, das Kloster der tanzenden Derwische und das Grab von Celalettin Rumi, dem Gründer des  Derwischordens und berühmten Philosoph des islamischen Sufismus.  Wie ich schon erwähnte, haben wir uns sehr mit Mevlana beschäftigt und obwohl wir hier auch schon einmal waren, war es alles andere als langweilig. Nach dem Museumsrundgang und unserer Mittagspause, fuhren wir über Seydisehir durch das Taurusgebirge und waren dann, nach einigen kurzen Pausen, am späten Nachmittag in Antalya wo wir noch eine Goldschmiede besuchten. Im Hotel angekommen verabschiedeten wir unseren Reiseleiter und Busfahrer. Hier noch eine kleine nette  Geschichte: Nach dem Abendessen beschlossen wir mit Marianne und Werner, zwei Mitreisende, der Altstadt und dem Hafen Antalyas einen Besuch abzustatten. Der Rezeptionist sagte es wären ca. 4 km. Wir liefen los und waren so in unser Gespräch vertieft, daß wir nicht darauf achteten wo wir waren und da wir nicht an der Hauptstraße entlang gehen wollten sind wir im Prinzip alle Buchten abgelaufen. Wir liefen und liefen und waren dann schließlich ca. 2,5 Stunden später wirklich am Hafen. Der Hafen und die Altstadt Antalya's sind wirklich sehr malerisch und romantisch - am Tag wie in der Nacht. 

 

Nachdem das mit den 4 km in keinster Weise zutraf wollten wir uns dann auch nicht so spät auf den Rückweg machen. Aber wo und in welchem Stadtteil war eigentlich unser Hotel? Wir gingen los und waren uns einig, daß wir nicht den gleichen Rückweg nehmen wollten sondern an den Hauptstraßen entlang was bestimmt viel kürzer sein würde. Wir liefen und liefen und dachten jetzt müssen wir mal die Hauptstraße verlassen, denn unser Hotel war ja auch in einer Seitenstraße. Es wurde zusehens ruhiger und dunkler, wir durchliefen riesige Baustellen mit Hochhäusern wo es ab und zu etwas Licht gab, dann an alten Friedhöfen vorbei und durch mannshohes Schilfgras. Endlich sahen wir in der Ferne wieder eine beleuchtete große Straße. Ich will es nicht zu lange machen, ein paar nette türkische Männer die vor einem Haus saßen und Tee tranken boten ihre Hilfe an. Das Problem war, alles was wir über unser Hotel wußten war der Name der auf dem Zimmerschlüssel stand. Es kam dann noch ein Taxifahrer dazu und letztendlich die Polizei. Mit Händen und Füßen erklärten wir unser Problem und die Polizisten nahmen uns in ihrem Wagen mit zur Polizeiwache, setzten uns in einen Pavillon, kamen nach 5 Minuten zurück und sagten dem Taxifahrer wo wir hin müßten. Eigentlich waren wir gar nichts mehr so weit entfernt von dem Hotel aber da es eine kleine Seitenstraße war, hätten wir es wahrscheinlich nie mehr wiedergefunden. Und die angeblich 4 km waren ca. 10 km. Gegen 2:00 Uhr Nachts waren wir dann glücklich zurück. Das war ein sehr aufregender Abend!!!

8. Tag Badeaufenthalt 
Heute morgen hieß es Abschied nehmen von unserer Reisegruppe und wir waren schon etwas traurig. Jetzt wurden wir nach Alanya ins
Hotel Ananas zu unserer Badewoche gefahren. 

 


 

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