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Rundreise Südküste - Südanatolien

  3. Tag Mersin > Hatay (Antakya) > Gaziantep

 

 

Nach dem Frühstück ging es wieder um 7:00 los. Unsere Reisegruppe bestand aus 29 Personen plus unserem Reiseleiter und unserem Busfahrer (ein besonnener guter Fahrer). Unsere Altersgruppe bewegte sich zwischen 28 und ca. 73 Jahren - und das war eine sehr gute Mischung. Es waren lauter nette, disziplinierte Leute und von daher hatten wir nie Probleme mit Pünktlichkeit etc. Zudem macht so eine Reise viel mehr Spaß wenn alle Mitreisenden die gleichen Interessen haben und keine  Berufsnörgler dabei sind. Da hatten wir wirklich Glück! Aber nun zurück zur Reise. Wir verließen Kizkalesi und das Tal, welches Cukorava Tal = "Tiefes Tal" (eine fruchtbare Ebene) genannt wird und waren überrascht sehr viele Burgruinen und antike Relikte zu sehen. Teilweise waren auf und inmitten dieser Ruinen neue Häuser gebaut worden was wirklich sehr schade ist! Weiter ging es durch diese interessante  Landschaft, bis Adana  (Unterwegs an einer Raststätte ein schöner einsamer Strand)  - ab hier begann die Autobahn und die Fahrt war ein bißchen eintönig aber in  einem so großen Land und mit unserem umfangreichen Programm geht es nicht anders wenn man viel sehen möchte. Es ging in südlicher Richtung und bei Iskenderun verließen wir die Autobahn.
Nun fuhren wir wieder durchs Gebirge. Wir waren wirklich sehr erstaunt, daß diese einzige Verbindungsstraße von Antalya nach
Antakya zum größten Teil durch  die Höhen des Taurusgebirge führt aber genau das macht die Landschaft so interessant. Gegen Mittag kamen wir in Hatay (Antakya), das nur ca. 30 km von der syrischen Grenze entfern ist, an.
Zuerst besichtigten wir die Petrus-Grotte die  sich etwas außerhalb auf einem  Berg befindet - genauer gesagt im Berg, vom äußere Teil der Anlage hat man eine herrlichen Aussicht auf das Felsmassiv und die Stadt, gelegentlich werden dort von christlichen Reisegruppen auch Gottesdienste abgehalten.

 Nach dieser Besichtigung wollten wir unsere Mittagspause in einem Lokal in dem Stadtteil "Daphne" - nach der Daphne aus der griechischen Mythologie benannt - verbringen. Der Daphnehain Idyllisch gelegen inmitten von Grün mit kleinen Wasserfällen wäre dieser Stadtteil alleine schon einen Ausflug wert. Hier aßen wir nur zu Mittag und erholten uns ein wenig von der langen Fahrt. Danach besichtigten wir das Mosaikmuseum, das wirklich antike, interessante Mosaike ausstellt. Da wir noch genügend Zeit bis zur Weiterfahrt hatten, wollten wir uns nun auch Antakya ein bißchen ansehen. Antakya ist sehr quirlig und modern!  und entgegen unseren Erwartungen, hat es ein sehr gepflegtes Stadtbild. Nach einem gemütlichen Bummel durch die Innenstadt fuhren wir weiter. Die Landschaft war karg und felsig. Vor Gaziantep (eine Industriestadt) große Pistazienbaumfelder. Um ca. 18:30 Uhr kamen wir im Hotel Kaleli an - eine gutes Hotel mit sehr schöner Dachterrasse wo wir auch zu Abend aßen. Wir entschlossen uns noch zu einen Bummel durch die Stadt, besuchten ein Internetkaffee, da ein PC. erst in 15 min. frei wurde gingen wir auf die Strasse um eine zu Rauchen, nach kurzer zeit kam der  freundliche ältere Ladenbetreiber und brachte uns zwei Stühle und bewirtete uns mit Tee, ungefragt und kostenlos!!, und so konnten wir den nächtlichen emsigen Treiben auf der Strasse zuschauen. Im Kaffee ( uralte 15" Monitore die PC's genauso alt, ein Verbindungsaufbau bei Webseiten wie in Grosvaterszeiten es war ein Erlebnis) trafen wir sehr nette User die meisten zockten oder schrieben E-Mails und so verbrachten wir einen sehr schönen Abend mit vielen neuen Eindrücken und das für 1€ die Stunde.

 


 

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