Beim Frühstück überlegten wir wer von den
Anwesenden auch mit auf unsere Rundreise gehen wird, um 7:00 Uhr war die
Abfahrt. Vor dem Hotel stand bereits ein Bus und unser Reiseleiter.
Von ihm erfuhren wir, daß wir im Konvoy mit zwei anderen Bussen fahren
würden. Nun ging es endlich los! Wir verließen Antalya in
Richtung Alanya an Manavgat vorbei, hier wird hauptsächlich Sesam
und Bauwolle angebaut und auf den Feldern wurde fleißig geerntet.
Der Küstenstraße entlang, seit unserem
letzten Besuch ist sehr viel gebaut worden. (Vor allem in Avsallar Incekum)
Bei Einfahrt
Alanya
gegenüber dem Kleopatrastrand steht links der Küstenstraße ein Hotel neben dem anderen. Und an dem
so berühmten Kleopatra Strand reihte sich ein Liegestuhl an dem anderen.
Es wechselten sich Restaurants und Geschäfte ab, auf der linken Seite die Statue des Sultan Keykubad
- der die Burganlage erbauen ließ. Wir fuhren ein Stück den Burgberg
hoch (nicht ganz nach oben) legten eine Fotopause ein um den "Roten
Turm" das Wahrzeichen Alanya's zu fotografieren. Nach ca. 30
min. Aufenthalt in Alanya ging unsere Reise weiter in Richtung Anamur.
Ca. 3 km außerhalb des Zentrums war der Strand nicht mehr so
vollgepflastert. Nach Alanya wo das Taurusgebirge dicht ans Meer kommt,
ist der Haupterwerbszweig die Bananenplantagen, die durch das Gebirge
von den kalten Winden geschützt sind. Die nächste Stadt die wir
durchfuhren war Gazipasa. Ab hier beginnt das antike Kyliklien! und es ging nun in Serpentinen (ähnlich wie die kroatische Küstenstraße)
an
den Flanken des Taurusgebirges entlang. Wir sahen weder Dörfer noch Menschen - nur
Felsen und Wald und rechts teilweise tief unter uns das im Sonnenlicht glitzernde
Meer.
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Um ca. 13:00 Uhr kamen wir in Anamur
(Anemourion) der südlichsten
Spitze der Türkei an. In einem hübsch direkt am Meer gelegenen
Restaurant verbrachten wir unsere Mittagspause. Es war schrecklich heiß, das Meer und ein wunderschöner menschenleerer weißer Sandstrand
luden zum Baden ein was aber leider nicht möglich war. Die Zeit drängt wir
besichtigen die Festung "Mamure Kalesi" . Sie befindet sich
etwas östlich von Anamur direkt am Meer. Die gewaltigen Ruinen der einstigen
Ritterburg sind noch gut erhalten und man sollte schon ein bißchen Zeit
für die Besichtigung mitbringen. In der Burganlage ist fast alles
zugänglich, was nicht ganz ungefährlich ist, denn die Treppen die zu
den Zinnen führen, von wo aus man wirklich einen wunderschönen
Ausblick hat und interessante Bilder machen kann, sind sehr verfallen
und nicht abgesichert.
Der Aufstieg mag gerade noch so gehen aber der Abstieg ist
halsbrecherisch und wirklich nicht ungefährlich. Wir wurden allerdings
von unserem Reiseleiter davor gewarnt, was uns und viele andere nicht
davon abhielt. Weiter ging die Fahrt durch die zauberhafte Landschaft der östlichen
Mittelmeerküste über Silifke, wo Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahr 1190 im
Fluß Kalykadnos ertrank, nach Kizkalesi. Um 19:00 Uhr kamen wir dort im
Hotel Kyliklia an. Unser Hotel lag genau gegenüber der Mädchenburg die
mitten ins Meer gebaut wurde und es hatte den Anschein als würde sie im
Meer schweben.
Kizkalesi ist ein hübscher kleiner Ort,
mit wunderschönen Sandstränden (hier könnten wir uns vorstellen einen
Badeurlaub zu verbringen.)
In der Umgebung gibt es noch die Landfestung Korykos, sowie viele antike
Sehenswürdigkeiten wofür wir leider keine Zeit zum Besichtigen
hatten.
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