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Halil ur-Rahmann Moschee
mit dem hl. Karpfenteich

Pilger beim Füttern d. hl. Karfen

Kreuzritterfestung
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Urfa ist die orientalischste Stadt der Türkei! Das
antike
Edessa ist nur 50 km von der syrischen Grenze entfernt, und
soll bereits 2000 vor Christus gegründet worden sein. Sie ist eine der ältesten Siedlungen der Welt.
Zur Zeit der Kreuzzüge am 10.03.1098 gründet Balduin von Bouillon mit der
Grafschaft Edessa (heutiges Urfa in der Türkei) den
ersten von insgesamt vier
Kreuzfahrerstaaten. Über der Stadt thronen noch
heute die Reste der einst mächtigen Kreuzrittertrutzburg. Urfa, das
Präfix "sanli" bedeutet "ruhmvoll" bekam es erst vor einigen Jahren verliehen
(wegen dem Widerstand und dem Kampf gegen die Bestatzungsmacht
Frankreich) und lebte bis vor
kurzem noch vom Grenzhandel und vom
Schmuggel
zwischen der Türkei, Syrien. Doch der Bau des gigantischen
Bewässerungsprojekts dem Atatürkstaudamm, 50 km nördlich von
Urfa setzten
dem ein Ende. Denn der der Bau zog die Menschen wieder hierher und die
Einwohnerzahl stieg mindestens auf über 800 000. Wie
bei tausend und einer Nacht fühlt
man sich in der hübschen Altstadt
mit ihrem quirligen, labyrinthischen Basar.
Man kann den Kupferschmieden bei
der Arbeit zuschauen und man wird mit Sicherheit nicht angemacht wie z.B. im
Basar von Istanbul. Nach
dem Glauben der Moslems soll der Stammvater Abraham im Süden der Stadt
Urfa in der Abrahamsgrotte geboren sein und ist deshalb laut Reiseleiter der zweit
heiligste Pilgerort der türkischen Moslems, nach der Kaaba in Saudi Arabien.
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