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Homer, Heinrich Schliemann und der Film Troja,
Homer 'Homeros' griechischer Dichter des 8Jh. v. Chr. dem die Epen
Ilias 'Iliade' (von
Ilion dem griech.
Name von Troja
"das griech. Epos von Homer der "Trojanischen
Krieg") und
Odyssee" zugeschrieben werden. Er soll laut
legende ein wandernder blinder Vortragskünstler (Rhapsode) der griech.
Antike gewesen sein, der eigene und fremde Dichtungen vortrug.
Heinrich Schliemann
(1822-1890),
Sohn eines mecklenburgischen Pastors, der mit sieben Jahren ein Bild vom
Helden Aeneas sah, wie der seinen gelähmten Vater Anchises aus dem
brennenden Troja trug und seit dem beherrschte ihn nur noch Homers
Ilias, die Helden Odysseus, Achilles,
Ajax, Hektor, Priamos,
die schöne Hellena und glaubte dem Dichter voll und
ganz! Erst mit 44 Jahren holte er in Paris an der dortigen Universität die
Bildung nach. Als er genug Geld zusammen hatte, machte er sich auf, um
Troja zu finden. Die damaligen Wissenschaftler hielten den Hügel
Burnabaschi für Ilion (Troja) aber er vertraute Homer und dessen
Beschreibung und das Troja an einem andern Ort sein muss nach langen
Recherchen bestimmte er das Troja unter dem Hügel Hissarlik liegt und fing
an mit seiner jungen Frau Sophia den Hügel abzutragen, sie fanden Reste
von einem Tempel, einer Strasse und Festungsmauern und am 14.6.1873 den
weltbekannten Goldschatz des Priamos. Er hatte in seinem Übereifer sich an
Troja vorbei durch neun übereinander gelagerten Städte von der
prähistorischen, bis in die hellenistischen und römischen Zeit gegraben
und sie an das Licht gebracht
Troja der Film!
Geschichte: Auszug aus dem
Film!
Leidenschaft bestimmt alle folgenschweren Ereignisse in TROJA, jener
epischen Chronik der Triumphe und Tragödien im legendären trojanischen
Krieg. Die Saat des Krieges wird ausgestreut, als König Menelaos (Brendan
Gleeson) von Sparta ein Festbankett gibt, um mit König Priamos (Peter
O´Toole) von Troja Frieden zu schließen. Priamos wird vertreten von seinem
ältesten Sohn, Prinz Hektor (Eric Bana), Verteidiger Trojas. Während die
beiden Anführer das Ende des schier endlosen Krieges feiern, verschwindet
Hektors außergewöhnlich attraktiver Bruder Paris (Orlando Bloom) von der
Bildfläche – um bald darauf im Schlafgemach von Menelaos’ Frau Helena
(Diane Krüger) aufzutauchen. Sie gilt allgemein als eine der schönsten
Frauen der Welt. Als Paris mit Helena aus Menelaos’ Palast verschwindet,
ohne dass Hektor davon weiß, ist ihr Schicksal bereits besiegelt: Die
Anführer zahlloser griechischer Stämme werden sich verbünden, um gegen die
Trojaner in den Krieg zu ziehen. Unter den zusammenströmenden Truppen
befindet sich auch Achilles (Brad Pitt), ein so versierter und berühmter
Krieger, dass schon der Name allein seinen Feinden den Angstschweiß auf
die Stirn treibt. Es heißt, seine Mutter Thetis (Julie Christie) sei eine
Göttin – er sei wie sie unsterblich. Doch in Wirklichkeit ist er nur ein
Mensch: Ewiges Leben kann er nur wie alle anderen Sterblichen erlangen –
indem er sicherstellt, dass sein Name niemals aus den Geschichtsbüchern
getilgt werden wird. Weil niemand Achilles’ legendären Ruf ignorieren
kann, sieht sich Agamemnon, der arrogante, ehrgeizige König der Griechen
und Menelaos’ Bruder, gezwungen, Achilles im Kampf gegen die Trojaner zu
den Waffen zu rufen. Agamemnon weiß zwar, dass Achilles niemals
uneigennützig handeln würde. Doch der Krieger ist in seinem Hunger nach
Ruhm und Unsterblichkeit schier unersättlich – deshalb verlässt er seine
Heimat und begibt sich an die vorderste Front eines Krieges, in dem es um
Macht geht, um Rache und Genugtuung für Dritte.
Als Hektor und Paris Troja erreichen, ist die griechische Armada ihnen
bereits dicht auf den Fersen. Jetzt liegt die Entscheidung bei ihrem
Vater, König Priamos: Wird er gegen die Griechen kämpfen oder Menelaos’
geraubte Braut wieder ausliefern und damit Paris’ sicheren Tod
heraufbeschwören, denn der junge Prinz würde seiner großen Liebe gewiss
folgen. Die Entscheidung fällt schnell: Paris gibt Helena nicht auf, und
Priamos wird seinen Sohn nicht opfern. Also bleibt nur der Krieg. Und der
lässt nicht lange auf sich warten. Tausend griechische Kriegsschiffe
landen an den trojanischen Gestaden, und weil Achilles göttergleich den
Angriff führt, kann nicht einmal der titanische Hektor verhindern, dass
die Griechen den Strand zügig besetzen. Als die Dämmerung naht, ist der
Sand von griechischem und trojanischem Blut gleichermaßen getränkt. Helena
ist völlig verstört, weil ihr Glück den Tod und die Vernichtung so vieler
Männer auf beiden Seiten heraufbeschwört – aber es steht nicht in ihrer
Macht, der Auseinandersetzung Einhalt zu gebieten. Paris’ Liebe tröstet
sie, doch auch er leidet darunter, dass er den Anlass für das Gemetzel
gibt – offenbar will es das Schicksal, dass die Griechen die Stadt
erobern. Doch was das Schicksal will, ist nicht so klar umrissen, wie die
Trojaner meinen. Zwischen Agamemnon und seinem unschätzbaren Krieger
Achilles steht es nicht zum besten, denn der zeigt seine Verachtung für
den König ganz offen. Der Krieger kämpft nur für sich selbst – bis er ein
trotziges, verschrecktes Mädchen in seinem Zelt entdeckt: Es ist als seine
Belohnung gedacht, wenn er den Tempel des Apollo zerstört, des
Schutzpatrons und göttlichen Schirmherrn Trojas. Das Mädchen ist Hektors
schöne Cousine Briseis (Rose Byrne), eine Tempeldienerin und offenbar der
einzige Mensch auf der Welt, der nicht vor Achilles ehrfurchtsvoll zu
Boden sinkt.
(Text: ©
Warner Bros.)
Quelle:
http://www.dertrojanischekrieg.de/
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