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Die Provinzhauptstadt liegt in
einer baumlosen Landschaft, unweit von einem der Schöpfer Kappadokiens
dem Vulkan Erciyes Dagi. Kayseri gehört auch
heute noch zu den bedeutendsten Metropolen im Landesinnern: Es ist ein Verkehrsknotenpunkt, mit einem überregionalen Kultur- und Bildungszentrum
z.B. die Erciyes-Universität. Landwirtschaftlich
ist außer Getreide, Obst, Gemüse, Zuckerrüben auch der Kappadokische
Wein ein Begriff. Die
Teppichknüpfzentren Sünyan und Yahyali sind ebenfalls sehr bekannt!
Diese Teppiche aus Kayseri mit ihren typischen Mustern und Farben
werden in der ganzen Türkei nachgemacht. Die weitläufige Stadt
ist in jüngster Zeit stark gewachsen. Das alte seldschukische
Kayseri, ist von allen Seiten mit neueren Wohnvierteln umgeben. Die
lebendige Stadt mit dem beeindruckenden Erciyes Dagi und zahlreichen
gut erhaltenen seldschukischen Bauwerken ist einen Besuch wert. Auch der
Basar, ist immer noch einen Bummel wert.
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Kayseri hieß als Hauptstadt von Kappadokien im 2.
Jh. v. Chr. Eusebeia, unter Römern Caesaria. Im 3. Jh. wurde
sie zu einem Zentrum christlichen Glaubens. Unter Bischof Basilios
wurde neben der alten eine neue Stadt gegründet. Es folgten die
Perser 6. Jh.- die Araber im 7. und 8. Jh - die Seldschuken und
auch Kreuzfahrer gewannen im 11. Jh. die Macht. Vor allem ab Mitte des 12. Jh
unter den Seldschuken hatte die Stadt ihre Glanzzeit.
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