Kas,  Kale mit dem Grab des Hl. Nikolaus

                              und die

           Felsengräber unweit von  Myra und  Finike

       



 

Kas das ehemalige Fischerdörfchen war einmal ein Geheimtipp als Ferienort. Man ist sicher enttäuscht über die winzigen in Stadtnähe befindlichen und überfüllten Strände, aber dafür hat das Nachtleben einiges zu bieten z.B. einige Szenenkneipen. Gute Strände befinden sich unweit südöstlich von Kas. Sehenswert: ein gut erhaltenes Theater und  einen Tempel, lykische Grabstätten und Felsengräber und ein besonders gut erhaltener Sarkophag. In Richtung Finike liegt Kekova, von Kas aus fahren Boote zur Insel. Wer kennt Kekova nicht! der Sarkophag, der mitten im Wasser  vom größten Hafen der Insel steht und die Reste der Ruinen der  versunkenen Stadt, die an der Nordküste vom Wasser aus gut zu sehen sind und das alles ist bei jedem Urlaubsvideo über die Türkei zu sehen.  Rund 30 km von Finke entfernt liegt Kale, früher auch als Demre und durch das Grab des Hl. Nikolaus bekannt der im nahen Myra Bischof war, seine Gebeine ruhen in Italien in Bari!! In der Basilika von Kale steht unter anderem sein aufgebrochener Sarg, 1087 raubten italienische Kaufleute die Gebeine sie brachen den Sarkophag auf und überführten die Reliquien nach Bari.

Im antiken Myra ca. 2 km von Kale entfernt sind besonders die Felsengräber und das römische Theater sehenswert. Myra war eine bedeutende Stadt im lykischen Bund, die Gründung geht bis in das 5.Jh. v. Ch. zurück. Der Badeort Finike, ein ebenfalls touristisch boomendes Hafenstädtchen mit einigen wenig anspruchsvollen Sand und Kieselstränden aber doch auch mit schönen Buchten, die von der Küstenstraße aus nicht ganz leicht zu erreichen sind. Lohnend und sehenswert sind Ausflüge in die nähere Umgebung z.B. ins antike Limyra ca. 7 km von Finike entfernt beim Dorf Turuncova hier sind seit 1974 Ausgrabungen im Gange. (Ruinen eines Theaters, Teile der Akropolis und viele Gräber sind hier zu besichtigen).


 

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