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In der antike Antiochia
Hauptstadt der Grenzprovinz, ( Hatay) liegt etwa
30 km vom Mittelmeer entfernt in der Schwemmlandebene des Asi "des antiken
Orontes" am Fuß des Berges Habib Neccar und hat eine bewegte
Vergangenheit hinter sich. Antiochia einst
Handels - und
Kulturzentrum der hellenistischen Welt. Antigonos, einer der Feldherren
Alexanders d.Gr., gründete die Stadt Antigoneia, die etwas oberhalb des heutigen Stadtgebietes
am Orontes lag. Seleukos Nikator (305-280 v.Chr.), der
Gründer der makedonischen Dynastie in Syrien, 301 v.Chr. Gründete die
Stadt neu an der Stelle des heutigen Antakya und nannte die Stadt zu Ehren
seines Vaters Antiocheia. Die Stadt blühte auf, wegen des Karawanenweges vom
Hafen Seleukeia nach Mesopotamien. Die Stadt genoß im ganzen Orient großen Ruhm,
als Austragungsort von Wettspielen zu Ehren des Apoll. Selbst nach
der Eroberung durch die Römer (64 v.Chr.) konnte sie sich eine weitgehende
Autonomie sichern. Apostel Paulus wirkte hier
(Apostelgeschichte 11,26; 14,26; 15,30 u. 35;18,22)
hier wurde auch zuerst der Name Christen "Christianoi" gebraucht
(Apostelgeschichte 11,26). unter Diokletian verfolgt .> unter Konstantin
wurde das Christentum zur Staatsreligion. Die Stadt wurde Sitz eines
Patriarchen, und war zwischen den Jahren 252 und 380 die Stätte von zehn
Kirchenkonzilen. 525 durch ein Erdbeben völlig zerstört. - 538 eroberten die Perser unter ihrem König Nusrev l. Antiochia
- Kaiser Justinian baute sie nach ihrer Rückeroberung unter den Namen
Theüpolis
"Gottesstadt" wieder auf - 638 kamen die Araber, - 969
gewannen die Byzantiner, die Stadt zurück.-1084 fiel sie an den Seldschuken
- 1098 nach einer blutigen Schlacht die Kreuzritter für 170 Jahre. -
im Jahre 1268 eroberten die Mamelucken die Stadt.1516 gliederte Sultan Selim
l. Antakya dem Reich der Osmanen ein. 1918 unter französischer
Besatzung. - 1939 kam Hatay zur Türkischen Republik,
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Sehenswertes - Die Römische Brücke - Die Habib-Neccar-Moschee - Die
Brücke des Kaisers Diokletian (284-305) Das Aquädukt
Memikli-Brücke das unter Kaiser Trajan im 2. Jahrhundert n.Chr. gebaut
wurde. Eine umgebaute byzantinische Kirche mit
einen Minarett aus dem 17. Jh., und die Gräber von Heiligen enthält.-
Das
Archäologische Museum mit sehr schönen Mosaiken,
Sarkophagen und einige wertvolle Münzen (angeblich
das 2 größte Mosaikmuseum
der Welt). Die Petrus Grotte Die im 13.Jh. zu einer
Kirche ausgebaut wurde; innen im Hintergrund ein
Altar, hinter dem rechts Wasser herabtropft, das bei Christen und Moslems als heilbringend gilt. Der
Daphne-Hain - der im Vorort
Harbiye, liegt. In dem Schattigen Hain fallen schöne Kaskaden in
verästelnden Wasserfäden über den Felsenhang herab. Nach der
griechischen Sage wurde die Nymphe Daphne von Apollo hierher verfolgt und
von Zeus auf ihre Bitte hin in einen Lorbeerbaum verwandelt. Für diesen
Verlust habe Apollo einen Tempel zugesprochen erhalten. Von der
Bevölkerung als Heiligtum verehrt, Seleukos Nikator baute darin dem
Apollo und der Artemis einen stattlichen Tempel, der in der römischen
Kaiserzeit verfiel, aber von Julian Apostata 363 wieder aufgebaut wurde. Daphne war
schon in der antike ein Aufenthaltsort vornehmer Griechen und Römer
- Der Hain ist auch jetzt noch ein sehr beliebter und schöner
Erholungsort.
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