Alanya  History

                         

Alanya hieß im Altertum Korakesion (Coracesium)   Bereits im 2. Jahrhundert v.Chr. errichtete der Piratenführer Diodoros Tryphon auf dem Hügel eine Burg, die von Pompeius am Ende seines Feldzuges gegen die Seeräuber zerstört wurde. Damit kam der Ort an die Römer und wurde später von Antonius an  Kleopatra verschenkt. Aber erst unter der Herrschaft der Seldschuken (seit 1221) erlangte er einige Bedeutung. Ala-eddin Kaiqobad bestimmte ihn unter dem Namen Aläiye zu einer seiner Winterresidenzen, legte1226-1231 auf dem Vorgebirge die Festung an und baute Alanya zu einem Marinestützpunkt aus, der für die Seemachtstellung der Seldschuken von großer Bedeutung war. Die ungeschützte Lage zum Meer hin und die Kleinräumigkeit der Küstenebene ließen jedoch keine wirtschaftliche Entfaltung zu. Eine windungsreiche Fahrstraße führt durch die Altstadt mäßig bergan zum Burgberg (250 m u.d.M.) und an der südlichen Burgmauer nördlich weiter zum oberen Burghof, an dessen Nordende die Kaie Camii (Burgmoschee) steht. Am Südrand des Burghofes erhebt sich ein 1720 erbauter Leuchtturm. An der westlichen Burgmauer liegt die eigentliche, ziemlich unbeschädigt erhaltene Zitadelle, von wo sich ein prächtiger Rundblick auf das Mittelmeer, die Küstenebene mit den weit verstreuten Häusern von Alanya und auf die Kette des Ak Dagi bietet. Im inneren Burghof die Ruine einer byzantinischen Kirche mit kreuzförmigem Grundriß. Eine andere Straße führt südlich an der Küste entlang zu dem sich nahe dem Kai erhebenden Kizil Kule (Roter Turm), einem unter Ala-eddin Kaiqobad von dem Architekten Ebu Ali aus Aleppo, der auch die Burg von Sinop baute, 1225 errichteten und 1948 restaurierten achteckigen Bau, der mit seiner Höhe von 46 m und einer Seitenlänge von 12,50 m als mächtige Eckbastion der Burgmauer die Landmarke von Alanya bildete und der Verteidigung der unweit südlich befindlichen, um 1227 in den Marmorfelsen des Vorgebirges eingehauenen, seldschukischen Werft diente. I

 

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