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5. Tag
Pamukkale -
Ephesus -
Kusadase
Noch ein letzter Blick
auf Pamukkale und die Reise ging weiter. Erstmals ging es noch etwas
landeinwärts wo die obligatorische Teppichknüpferei besucht wurde. Neben
Teppichen wurde auch die komplette Herstellung, daß Spinnen und Färben
der Materialien wie z.B. Seide und Wolle gezeigt. Weiter führte unser Weg
zu einer Forellenzucht, sehr idyllisch in einem Mischwald gelegen, wo wir
auch zu Mittag aßen. Danach fuhren wir Richtung Kusadase, während der
Fahrten erzählte unsere Reiseleiterin sehr viel über ihr Heimatland und
die Sitten und Gebräuche ihrer Landsmänner. Kurz vor den jeweiligen
Besichtigungsstätten gab sie uns Informationen zu diesen. Während der
eigentlichen Besichtigung der antiken Stätten bombatierte sie uns nicht
mit Jahreszahlen (die sich keiner merken kann) sondern erzählte die
jeweilige sehr interessante Sage aus der Mythologie. Nachmittags kamen wir
in Ephesus an. Im Altertum lag Ephesus unmittelbar am Meer und besaß
einen bedeutenden Hafen. Obwohl
wir Ephesus schon einmal besucht hatten, waren wir genauso begeistert wie
beim ersten Mal. Die Marmorstraße einst eine mit Bildwerken gesäumt
Arkadenstraße wird später zur Kuretenstraße,
wunderschön das Byzantinische Tor, die Agora, der Artemistempel, die wohl
weltbekannte Celsus-Bibliothek, das Gymnasium, der Hadrianstempel, selbst
ein Abwassersystem m. Toiletten gab es hier schon. Das riesige Theater
(ca. 25.000 Plätze) in dem oft Konzerte stattfinden und in dem die
"großen Tenöre" der Welt auftreten und noch mehr! Ich denke
das würde den Rahmen sprengen wollten wir Ihnen hier alles auf- und
erzählen. - Nicht weit von Ephesus entfernt, befindet sich das Sterbehaus
der Mutter Maria. Heute eine kleine Kirche mit kleinem Klostergebäude,
das ein paar Mönche beherbergt. Das ganze liegt sehr idyllisch von einem
Mischwald umgeben. Nun fuhren wir in unser Hotel nach Kusadase wo wir beim
Abendessen, mit den anderen Mitreisenden nochmals die Eindrücke des Tages
Revue passieren ließen.
6. Tag Kusadase -
Milet - Didyma
- Dalaman
Wir verließen Kusadase und fuhren nach Milet. Genau wie Ephesus lag Milet
einst am Meer. Wir besichtigten die Ruinenstätte, u.a. das einstmalige
Theater
welches Platz für ca. 25.000 Personen bot und das byzantinische
Kastell. Weiter ging es zu dem ca. 20 km entferntem Didyma, einer
einstigen griechischen Orakelstätte in Kleinasien, mit dem wirklich gut
restaurierten gewaltigen Apollontempel, dem Hauptaltar und was uns auch
sehr gut gefiel mit den steinernen Medusamasken und mehr. Unsere Reise
ging nun größtenteils die Küstenstraße entlang weiter bis wir am
späten Nachmittag in der Umgebung von Dalaman in unserem Hotel ankamen.
7. Tag Dalaman -
Kas - Demre/Kale
- Antalya
Leider war heute der letzte Tag unserer Reise. Wir fuhren nun nach Kalkan
und Kas zwei wirklich hübschen Urlaubsorten und weiter nach
Myra. Die
Bilder der Felsengräber die ja wohl jeder schon einmal gesehen hat,
werden der Wirklichkeit nicht gerecht und es lohnt sich wirklich ihnen
einen Besuch abzustatten. In dem Örtchen Kale besuchten wir die
Nikolausbasilika mit dem Sakophark des Hl. Nikolaus. Weiter ging es die
Küstenstraße an dem ehemaligen Fischerdorf Kemer vorbei nach Antalya.
Noch einmal wurden bei einem gemeinsamen Abendessen alle Eindrücke und
Erlebnisse mit unseren Mitreisenden ausgetauscht und alle in der Guppe
waren ein bißchen traurig, daß es schon zu Ende war.
8. Tag Antalya
Nun hieß es Abschied nehmen, für die einen zurück nach Deutschland für
uns folgte noch eine schöne Badewoche zum Erholen und relaxen in
Side.
Fazit: Diese Woche Rundreise war
wunderschön, 1. weil die gesamte Türkei wirklich ein Freiluftmuseum ist,
2. weil wir nicht nur bei diesem sondern in jedem Urlaub immer nur nette
Türken/innen kennen gelernt haben und 3. weil die Reisegruppe sich sehr
gut verstanden hat, was nicht schwer ist wenn jeder etwas Rücksicht nimmt
und sich anpaßt. Alles in allem war es ein traumhafter Urlaub an den wir
jederzeit gerne zurückdenken!
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