Derinkuyu und Kaymakli

       

 

 

Es heißt, es soll in Kappadokien mehr als 30 unterirdische Städte geben und selbst die bekannten wie Derinkuyu oder Kaymakli werfen noch so viele ungeklärte Fragen auf, wie z.B. wohin mit dem Bauschutt, wieviele Menschen haben daran gearbeitet und auch in den Höhlen gewohnt, wie lange wurde daran gebaut usw. Vielleicht geben die unterirdischen Städt ihre Geheimnisse ja niemals ganz preis!
Derinkuyu ist ca. 30 km südlich von Nevsehir entfernt und ein Besuch ist unbedingt zu empfehlen. Menschen die an Platzangst leiden sollten besser darauf verzichten. Es geht ca. 8 Stockwerke nach unten (ca. 50  - 60 m) und Sie werden Ställe, Weinkeller, Küchen, Schlafräume, Kirchen, Vorratsräume all das vorfinden was die Menschen damals zum täglichen und zum Überleben brauchten. 

Kaymakli ist ca. 20 km südlich von Nevseir entfernt und es sind bisher 5 Stockwerke (30 - 40 m) freigelegt worden (2002).
Die Höhlen sind in beiden Städten gleich einem Labyrinth immer wieder miteinander verbunden und es gibt ein Netz von Belüftungsschächten. Um sich vor Feinden oder anderen Eindringlingen zu Schützen gab es riesengroße Steinräder die ca. 60 cm dick sind, einen Durchmesser von ca. 170 cm haben und ca. 400 - 500 kg wiegen. Diese Steinscheiben wurden vor die Eingänge gerollt und machten so ein Eindringen unmöglich. 


 

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