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Avcilar
(Kreisstadt Göreme)
sowie das Göreme-Tal liegen zwischen Avanos, Ürgüp
und Nevsehir. Seine Entstehung verdankt diese bizarre Landschaft einem
Ausbruch des Erciyes Vulkans vor hunderten von Jahren und der Erosion,
zurück
blieb ein einzigartiges Naturschauspiel. Die weiße
Tuffsteinlandschaft und die Feenkamine vermitteln den Einduck einer
Mondlandschaft. Da der Tuffstein leicht zu bearbeiten ist, höhlten
die Menschen die
Kegel und Felsen aus und richteten sich dort wohnlich ein. Bis
vor einigen Jahren wurden diese Felsenwohnungen tatsächlich
noch genutzt, sie wurden dann aber
auf Anraten der Regierung (weil zu
gefährlich - Unfallgefahr)
geräumt und den Bewohnern im Austausch
Häuser zur Verfügung
gestellt. Die Bewohner von Avcilar leben inmitten
dieser Feenkamine und Felsnischen ihr ganz normales Leben und machen sich
einige ausgebaute Nischen zunutze, da sie im Winter warm und im Sommer
angenehm kühl sind. Natürlich hat auch hier der Tourismus bereits Einzug
gehalten und ist Haupterwerbszweig für die ganze Region. Auch haben ein
paar ganz
"Pfiffige" die Räume in den Felsen umgebaut und
modernisiert und an Touristen als
traditionelle Zimmer vermietet (kommt
gut an).
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Kappadokien
- das Göreme-Tal - hat eine sehr historische
Geschichte die weit bis vor
Christus Geburt zurückreicht. Dementsprechend hatten sich hier die
unterschiedlichsten Herrscher niedergelassen.Auch Christen fand hier einen Platz ihre Lehren weiterzugeben und auch Schutz
wärend der Verfolgungen.
Die Christen ließen viele Kapellen und
Felsenkirchen mit christlichen Motiven erbauen und das sind Zeugen
dieser
Zeit. Im
Freilichtmuseum Göreme können Sie einige der
schönsten bewundern. Z. B.:
die Dunkle Kirche (kostet extra Eintritt), die Spangen Kirche, die Kirche der
Mutter Maria, die Versteckte Kirche und die Barbara Kirche um nur einige zu
nennen. Ein bisschen Geduld sollte man mitbringen, denn mitunter kann es sein,
dass je nach Besucher vor den einzelnen Kirchen Wartezeiten entstehen
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