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Die ehemalige alte Königsstadt Znaim verfügt über einen sauberen und sehr gut erhaltenen
mittelalterlichen Stadtkern und rüstet sich für den Tourismus immer weiter auf,
es wird viel gearbeitet ,vor allem vor dem Bahnhof. Die Wahrzeichen der Stadt
sind der Rathausturm, aus dem Jahr 1445 und ist 80 m. hoch sowie der Dom des Heiligen
Nikolaus (gotische Pfarrkirche) denn sie bilden die charakteristische Silhouette
der Stadt. Aber das wertvollste Denkmal ist wohl die Rotunde "auch
Heidentempel genannt" der heiligen Katharina. Es gibt neben dem Dom noch
zahlreiche weiteren Kirchen- und Klosterbauten.
Kaiser Sigismund verstarb am 9. Dezember 1437 in Znaim. Sein Tod und sein
geführtes Intrigenspiel inspirierte Max Mayer-Ahrdorff zu seinem Buch „Kaiser
Sigismunds Tod auf der Znaimer Burg“.
Einen historischen Namen gewann die Stadt durch den Vertrag vom April 1632
zwischen Kaiser Ferdinand II. und Wallenstein, der auch zum Frieden von
Schönbrunn führte.
Mehr geschichtliches unter:
www.znojmuz.cz
Tipps:
Znaim ist ein Top-Ausflugsziel das man von Wien aus bequem mit der S-Bahn in 1.1/2
Stunden erreichen kann. Das Euregio Ticket von der ÖBB kostet 15,-€
Man spricht sehr wenig deutsch hier obwohl die deutsche Bevölkerung 1930 in
diesem Gebiet 68.093 Einw. bei einer gesamt Bevölkerung von 102.606 Einw.belief. Sie wurden 1945 aufgrund der Benes - Dekrete
vertrieben. Es ist wohl eine Eigenart der Tschechen "wo das wohl herkommt
;-) " da wo früher mal viele deutsche gelebt haben, da spricht man nicht oder
gar kein deutsch, "die meisten Beschriftungen sind auch nicht zweisprachig auch
nicht in Englisch" das viel mir schon in
Brünn/Brno auf.
Die Preise sind wegen
der Kronen noch sehr moderat trotz der nähe zu Wien.
Vorläufiges Fazit: Sehr sehenswertes Städtchen, und man muss sich Zeit nehmen,
denn in einem Tag kann man diese Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte nicht
besichtigen, da heißt, im Herbst geht es wieder nach Znaim!
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