Karpathos  -  eine Insel zum Verlieben -  karg, faszinierend und windig!


 
 



Reiseberichte Karpathos
Karpathos 1 - Olympos
Karpathos 3 - Impressionen

Susannas Berichte

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Karpathos
Susanna & Karpathos  2002
Susanna & Karpathos  2003
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Susanna & Karpathos  2006
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 (Viel historisches und archäologisches gibt es auf Karpathos ja nicht) Also machten wir einen Ausflug, in den frühen Morgenstunden fuhren wir mit einem Boot die Küste entlang.  Während der Fahrt sahen wir zahlreiche kleinere Buchten und wir fragten uns wie die wohl zu erreichen sind. In zerklüfteten Felsen in  unwegsamen Gelände standen plötzlich Kapellen an Stellen die auf den ersten Blick für Menschen gar nicht erreichbar erscheinen und doch hat jemand die Mühe auf sich genommen. Wir erfuhren das diese von gläubigen und dankbaren, wohl reicheren, oft ausgewanderten Griechen aus Dankbarkeit erbaut worden sind. Gegen Mittag legten wir in dem kleinen Hafen von Diafani an. Von hier aus ging es mit dem Bus über eine abenteuerliche, holperige Piste die Serpentinen hoch, plötzlich nach einer weiteren Kurve sahen wir das Gebirgsdorf Olympos - uns bot sich ein einmaliges Panorama. An den Berg angeschmiegt das Dorf mit Feldern die in Terrassen angelegt wurden. Die Häuser in der Farbe des Berges, so daß sie von der Meerseite aus einst zum Schutz vor Piraten nicht von den Klippen des Berges zu unterscheiden waren, wie uns von der Reiseleiterin berichtet wurde. Olympos ist auch sehr bekannt wegen seines Osterfestes, das alljährlich von vielen Festlandgriechen und Touristen als besondere Attraktion besucht wird. Die Straße reicht bis zum Fuße von Olympos, ab dann ist das Dorf nur noch zu Fuß erreichbar. Alles was die Bewohner benötigen wird über die Treppen getragen oder per Esel  hochgeschafft. Wir hatten das Gefühl hier ist die Zeit stehen geblieben, kleine enge Gassen und immer wieder Treppen, hier sollte man schon gut  zu Fuß sein. Besonders sehenswert die Kirche mit ihrem alles überragenden Turm, die Windmühlen die auf dem Berggrat aufgereiht wie an einer Perlenkette stehen und von denen man einen schwindelerregenden Blick auf das tief unter uns liegende Meer hatte und die damals (1990) teilweise noch in Betrieb waren. Während einer kleinen Pause in einem Biergarten genossen wir nochmals den Blick auf Olympos und die Terrassenfelder und ließen die Magie noch etwas wirken. Dann ging es zurück nach Diafani. Hier besuchten wir ein traditionelles Bauernhaus (es hieß es würde noch bewohnt) ein paar Jahre später zum Museum umfunktioniert. Die Dorffrauen ließen es sich nicht nehmen eine unserer Mitreisenden in eine reichbestickte traditionelle Tracht zu stecken und zu schmücken. Unser Boot wartete schon und nun ging's zurück nach Pigadia.

Was noch zu erwähnen wäre ist das Erbgesetz in Karpathos und zwar stehen da die Mädchen zuerst in der Rangordnung und dann die Jungens und aus diesem Grunde sind viele Karpatioden ausgewandert. Vor allem Amerika war ihr erklärtes Ziel, worauf die daheimgebliebenen Verwandten sehr stolz sind. Der bekannteste Sohn Karpathos ist wahrscheinlich Telly Savalas besser bekannt als "Kojak"!

Fazit Karpathos ist eine Insel für Individual-Urlauber die den Massentourismus ausweichen möchten. Laut neuesten Berichten ist das immer noch so und wir werden demnächst wieder mal unsere Insel und George besuchen.

Zwei Hotels die wir guten Gewissens empfehlen können sind Hotel Elektra & Hotel Mediterranean. Die Hotels gibt es noch, nur George ist leider verstorben. Siehe auch Reisebericht Karpathos 2008

Hotel Elektra
Hotel Mediterranean
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