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Urlaubsbericht von Andrea und
Alf, Koh Tao ist eine Insel, 60 km
nördlich von Koh Samui, mitten im südchinesischen Meer und weit weg von
der thailändischen Prostitution und Sexhochburgen. Die Insel bestehend aus Dschungel,
gesäumt von Sandbuchten und Steilküste. Der Hauptort Mae Hat, hat einen
kleinen Hafen und eine Hauptstrasse von ca. 2 km, dort befinden sich
einige Lokale, Ramschläden und jede menge Tauchbasen. 10 Gehminuten von
diesem Ort entfernt, zwischen Jansom Bay and Mae Haad Beach befand sich
unser Bungalowhotel "Charm Churee Villa", die kleinen Bungalows bestehen
aus Holz, Bambus und Stroh, mitten in einen Hang gebaut mit traumhafter
Aussicht aufs Meer. Dort lebten wir gemeinsam mit Geckos, Spinnen,
Tausendfüsslern und anderen Krabbeltieren. In unserer menschenleeren
Bucht, nicht breiter als 100 m, an beiden Seiten mit Felsen begrenzt, und
im kristallklaren Wasser tummelten sich eine Menge kleiner Fische, die die
Muttermale auf der Haut, mit Nahrung verwechselten, manchmal schienen sie
besonders hungrig zu sein.
Bei unseren Tauchgängen stellten wir
fest, dass die grossen Fische wie Walhai, Manta und die Riffhaie angesichts der vielen
Tauchboote scheinbar das Revier gewechselt haben, ansonsten ist die
Unterwasserwelt weitgehend erhalten geblieben.
Wir hoffen es bleibt so auf Koh Tao und dass diese Insel
nicht vom Massentourismus erobert wird.
Koh Samui hier hatte uns die Zivilisation wieder fest
im Griff, in den letzten Jahren hat der Tourismus seine Spuren
hinterlassen. von thailändischen Gebräuchen, wie essen mit Stäbchen, vor
Betreten eines Lokales die Schuhe auszuziehen oder am Boden bei niedrigen
Tischen zu sitzen, ist wenig übrig geblieben. die Hotels sind in
asiatischem Stil errichtet, lassen aber dennoch keine Entbehrungen zu,
selbst Getränke und Mahlzeiten werden einem bis an den
Strand nachgetragen. Hier ist man wirklich zum Faulenzen
vergattert, was uns für die letzten Tage unseres Urlaubs sehr entgegen
kam.
Liebe Grüße von Andrea und
Alf aus Wien |