Reisebericht 1-2 Tag Schweiz

Nach der Kreuzfahrt eine viertägige Heimreise durch die Schweiz


von Maria und Ortwin.
 

Eine Schweizer Kuh
Die Bewohner dieser Höhenlagen mit ihren schönen, großen dunklen Augen.

1. Tag, in der Schweiz
Gleich morgens holten wir unser Auto aus der Parkgarage in Lyon. Mit Landkarte und Navi bestückt ging es auf in Richtung Schweiz. Unser erklärtes Ziel für den Abend war Interlaken nebst Übernachtung, doch nun nahmen wir erst einmal die Autobahn in Richtung Genf. Die Landschaft veränderte sich zusehends und so konnte man in der Ferne bereits Berge erkennen, die schnell größer wurden.Wir verweilten kurz in Genf, obwohl es hier auch genug zum sehen gibt, die Zeit jedoch knapp bemessen war, so genossen wir doch das herrliche Wetter, welches uns zu einem Spaziergang am Genfer See einlud. Genf ist die zweitgrößte Stadt der Schweiz und liegt in deren französischsprachigem Teil, am Ausfluss der Rhone aus dem Genfer See. Von unserem Standort aus, konnten wir den Mont Blanc sehen, den mit 4810 m höchsten Berg der Alpen. Wir verließen Genf leider viel zu früh und hielten uns nun Richtung Interlaken. Eine Raststation an der Straße, lud uns zu einer kurzen Pause ein und wir befanden uns bereits inmitten toller Berglandschaften und weitläufige Wiesen. Ein atemberaubend schönes Abendrot erlebten wir, wie selten gesehen, als wir gegen 18 Uhr in Interlaken eintrafen. Auch die „ Begrüßung“ des riesigen Bergmassiv mit „Jungfrau, Mönch und Aiger“ fiel in ein abendrötliches Licht und faszinierte uns auf Anhieb. So sahen wir vor uns „ die Jungfrau“. Alle 3 Berge sind über 4000 m hoch und befinden sich in der Umgebung von Interlaken. Unseren heutigen Abend beschlossen wir in einem Lokal in Interlaken bei einem leckeren Käsefondue.
 

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2.Tag, in der Schweiz
Gleich nach dem Frühstück gut gestärkt brachen wir zu unserer heutigen Bergetappe auf. Mit dem Auto bis zum Beginn der Zahnradbahn nach Wilderswil gefahren, brachte uns die nach 45 min. und 7 Streckenkilometern auf die Schynige Platte in eine Höhe von 1967 m. Die Schynige Platte hat ihren Namen von dort vorkommenden Schiefersteinplatten. Bemerkenswert ist der Roteneggtunnel. Er ist 160 m lang und der Zug verlässt ihn in fast entgegen gesetzter Richtung. Die Zahnradbahn fährt nach wie vor mit der Technik aus dem Jahre 1914 voll funktionstüchtig. Bis dahin wurde sie mit Dampf betrieben, seit 1914 elektrisch. Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter und konnten rund um uns weit blicken, die Täler voll saftigem Grün, mit von hier oben aus winzig scheinenden Orten. Der Blick von oben lohnte sich in jeder Hinsicht. So konnten wir den Thunersee bewundern und natürlich die Berge. Man kann den Anblick solch großartiger Natur kaum beschreiben, die Ruhe und Idylle die wir dort erlebten, war sehr überwältigend. So sahen wir uns allen 3 Bergen gegenüber, die sich dicht an dicht zu drängen scheinen. Links der „Aiger“, in der Mitte der „Mönch“ und rechts die „Jungfrau“.Wir nutzten die Zeit zu einer Wanderung bei strahlend blauem Himmel. Gegen 16 Uhr waren wir von den Bergen und Wilderswil zurück und verließen unsere Unterkunft in Interlaken, um zu unserem neuen Bestimmungsort Thusis aufzubrechen. Auf der Fahrt dorthin erreichten wir einen Höhenrekord, denn der Sustenpass, über den wir fuhren, lag 2259 m hoch und weit über der Baumgrenze. Dieser Pass verbindet miteinander die Kantone Uri und Bern und ist auch nur in der schneefreien Zeit geöffnet, hauptsächlich für den Tourismus. Die Schönheit der Berge hier oben ist kaum in Worte zu fassen. Kurz vor Andermatt erreichten wir auf dem Oberalppass wiederum eine Höhe von 2044 m. Über diesen Pass, der im Winter ebenso gesperrt ist, fährt die Matterhorn- Gotthard- Bahn ohne die Benutzung längerer Tunnel. Die Bewohner und Bewohnerinnen dieser Höhenlagen mit ihren schönen, großen dunklen Augen zogen uns besonders in ihren Bann, die waren wirklich hübsch anzusehen!

In Thusis angelangt, machten wir uns auf die Suche nach einer passenden Unterkunft. Die war auch schnell gefunden, so dass wir auch diesen Abend in Ruhe ausklingen lassen konnten.

Fortsetzung


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