Kroatien
               
              
       
Istrien

Labin  - Pula

   Pazin - Beram

        Fazana Brijuni



2&3 Tag    4. Tag   1. Tag


Willkommen in Kroatien


2.Tag
Am 7. April, unserem 2. Tag stand als erstes ein Besuch in Pazin, der Bezirkshauptstadt Istriens auf unserem Plan. Gleich nach dem Frühstück ging es los. Unterirdischer Fluß Museum Der alte Stadtkern lag ziemlich verlassen, man sah kaum Menschen in den engen Gassen, viele der alten Häuser standen leer oder glichen verfallenen Ruinen, was sehr schade ist. Im moderneren Stadtzentrum wimmelte es dann plötzlich von Leben. In den Straßenkaffee´s saßen überall Gruppen von Leuten und unterhielten sich angeregt, andere gingen ihren Geschäftigkeiten nach, kein Vergleich zum alten Teil der Stadt. So schien es uns auch in anderen Teilen Istriens, so gibt es z.B. nur eine eingleisig befahrbare Gleisstrecke. Wir verließen Parzin und weiter ging es nach Beram mit einem Waldfriedhof und einer dazugehörigen kleinen Kapelle aus dem Jahr 1256. Mit Hilfe unseres kroatisch sprechenden Busfahrers und einer Einheimischen, konnte uns die Geschichte zu dieser Kapelle in kurzen Worten erklärt werden. Nach kurzem Aufenthalt, setzten wir unsere Fahrt in Richtung Fazana, mit anschließendem Besuch auf der Insel Brijuni, dem einzigen Nationalpark Istriens, weiter fort. Direkt am Meer den Bus geparkt, ging es über die kleine Hafenpromenade Richtung Fährenanlegeplatz. 13 Uhr setzten wir über und legten ca. eine Viertelstunde später in Brijuni an, wo bereits eine einheimische Reiseleiterin auf uns wartete. Mit einer kleinen Bahn erkundeten wir so erst einmal die Insel und die Reiseleiterin erzählte uns das Wichtigste dazu. Unseren Weg kreuzten freilaufende Hirsche, die dem Personal das Rasenmähen abnahmen. Ein Safaripark, angelegt zu Titos Zeiten, durchfuhren wir, mit allerlei Getier, wie Zebras, Strauße, einem Elefanten u.a. Früher gab es auch Wildtiere in diesem Park. Brauch der Gäste Titos war es, ihm ein Tier als Geschenk mitzubringen, die in dem Park unterkamen. Starben diese Tiere, wurden sie ausgestopft und sind heute noch in einem Museum auf der Insel ausgestellt, wo auch eine eigene Bildergalerie Titos aufzeigt, wen er alles auf der Insel, wo es mehrere Villen gab, empfing. Später besuchten wir auch dieses Museum. Heute gibt es nur ein kleines Hotel mit begrenzter Bettenanzahl, um das Erbe dieses Parks erhalten zu können. Die vielen verschiedenen mediterranen Pflanzen und Bäume, Alleen aus Schwarzkiefern, uralten Zedern, riesige Opuntien, Teils wild belassen, am Rande des blauen Meeres, alles sehr gepflegt und sauber, waren besondere Eindrücke. Den größten allerdings hinterließ der 1600 Jahre alte Olivenbaum, der letztes Jahr 95 Kilo Oliven trug, unfassbar! Nach der Besichtigung des Museums und einer kurzen Kaffeepause, ging es mit dem Schiff zurück nach Fazana und von dort zurück nach Rabac. Nach dem Abendessen, spazierten wir noch über die Promenade, fanden auch ein Eisgeschäft, wo wir eine leckere Nachspeise zu uns nahmen!


Der Film zum Reisebericht bei YouTube


 

3.Tag
Der Himmel war am Morgen etwas bewölkt, am Nachmittag Sonnenschein und um die 25 Grad. Unser erster früher Stopp heute war Labin, ital. Auch Albona genannt. Nach einem kurzen Stadtrundgang durch den mittelalterlichen Stadtkern und einen Blick in die verschlossene Kirche, setzten wir unsere Fahrt zum heutigen Höhepunkt- nach Pula- fort. Da unterwegs einige Brücken saniert wurden, mussten wir einen größeren Umweg fahren, was allerdings kein großes Problem war, denn so erhielten wir ein paar bleibende Eindrücke. Die Landschaft wechselt fast sprunghaft von saftig grünen Wiesen, übersät mit einem Löwenzahnblütenteppich, bis zu uralten aufgeschichteten Steinmauern aus längst vergangenen Zeiten, typisch für den Mittelmeerraum. Dazwischen dick mit Efeu überwachsene Ruinen, neben Neubauten, teilweise wieder aus dem hellen Stein gebaut, der hier überall sichtbar vertreten ist. Dunkelbrauner, saftig frisch gepflügter Ackerboden, ob in der Einöde oder an die Gärten grenzend, begleitete uns auf der ganzen Fahrt. Zwischen Zedern und Palmen blühten die Forsythien und Tulpen, unzählige Obstbäume in voller Blüte, wirkten am schönsten neben den uralten weißen Steinmauern. Unmengen von Weinstöcken, die noch nicht ausgetrieben haben und auf jedem nutzbaren Platz angepflanzt wurden, sieht man ihr Alter an. Oft gar nicht typisch mediterrane durchgehende Wälder säumen die wenig befahrenen Straßen. Unterbrechungen von Schwarzkiefernwäldern, Lorbeerbäumen und Zypressen, lassen einen erinnern, wo man ist. Buchen- und Eichenwälder, Kastanien- und Lindenbäume sind hier genauso zu finden, wie die typischen Olivenbaumhaine, die oft links und rechts die Straßen säumen. Es soll zwar im Sommer nicht wärmer als 24 Grad werden, was ziemlich unvorstellbar ist, allerdings so sein könnte, da die Natur nicht den Anschein macht, als müsste sie sich im Winter von monatelangen sommerlichen Dürrezeiten erholen, wie z.B. auf Karpathos. Nach diesen tollen Eindrücken erreichten wir Pula. Uns standen dort 3 Stunden zur Verfügung, die wir mit der Besichtigung des Marktes, der alten Innenstadt, des imposanten Hafens, sowie dem bereits von Weitem sichtbaren Amphitheater verbrachten. In Pula war der Hauptkriegshafen der Österreichischen Kriegsmarine, wo auch Kriegsschiffe gebaut wurden. Hohe Mauern aus dieser Zeit, lassen auch heute noch keinen Blick in das Innere werfen. Mittag aßen wir auf dem Hauptplatz in Pula und am frühen Nachmittag ging es zurück nach Rabac, wo es uns noch weit die Promenaden entlang zog und wir immer schönere Aussichten auf Ufer und Meer hatten. Sogar die Füße zog es ins Wasser- spätestens hier war das Verlangen nach einem längeren Urlaub am Meer unendlich groß!
Es war ein herrlicher Nachmittag zum Seele baumeln lassen.


 
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