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Der letzte Tag.
Auf der Überfahrt mit der Fähre zur Insel Cres wurden wir von einem
Schwarm Delphinen begleitet. Ca. 2 Stunden fuhren wir mit unserem Bus in
den Süden der Insel nach Mali Losinj. Leider hatten wir auch hier nicht
sehr viel Zeit, um uns in Ruhe umschauen zu können, jedoch das, was wir
sahen, gefiel uns- eine schöne kleine Hafenstadt, ruhig am Meer gelegen,
mit geschäftigem Treiben, wie überall kurz vor Saisonbeginn. Es hatte
sicher 25 Grad und die Natur hier viel weiter erwacht, als auf dem
Festland. Im Bus, durch Fahrer und Reiseleiter mit Frankfurtern gestärkt,
ging es weiter nach Veli Losinj, wo es uns noch besser gefiel als in Mali
Losinj, denn hier gab es keine großen Hotelkomplexe und die
Abgeschiedenheit des Ortes schien man zu spüren. Wie es hier in der
Hauptsaison aussieht, weiß man nicht, aber zu dieser Zeit ist Mali Losinij
ein herrlicher Ort um die Seele baumeln zu lassen. Das tiefblaue saubere
Wasser lädt praktisch zum ineinspringen ein, aber auch hier war unsere
Zeit begrenzt, um in einem der gemütlichen Cafes an der Promenade kurz zu
rasten. Anschließend ging es wieder Richtung Norden nach Osor, einer
verlassen wirkenden, mittelalterlich verbliebenen Kleinstadt, mit
ebenfalls vielen Ruinen, auch hier die Kirchen verschlossen, so dass nur
ein kurzer Blick ins Innere möglich war. Das Schlussziel dieses Ausfluges
war die gleichnamige Hauptstadt der Insel Cres, die auch noch in einem
Dämmerschlaf zu liegen schien, sehr wenig los auf den Straßen, die Cafes
fast leer, die Sehenswürdigkeiten schnell erfasst, ging es anschließend
wieder zurück zur Fähre und aufs Festland. Das Kofferpacken für den
nächsten Tag war mit einem gravierenden Hindernis versehen- es fiel in
ganz Rabac der Strom aus. Zum Glück gab es am Morgen Kaffee und die
Rückreise gleich nach dem Frühstück, brachte uns mit einem Mittagessen in
Slowenien gegen 17 Uhr wieder in Wien an. Das geschichtliche Erbe ist den
Kroaten (wohl) noch nicht bewusst, die Stressmomente beim Essen waren ein
negativer Aspekt, ansonsten war es eine schöne Kurzreise, auf der wir
einiges Neues entdecken und uns auch ein wenig erholen konnten.
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