Busreise nach Italien

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Die Toskana! Ein Reisebericht von Anett und Pauli aus Wien.

Die Bilder zum Text

Der vierte Tag!


Führung Florenz


Frust und Regen

Am 15.5., unser 4. Tag, sind wir in der Früh munter geworden und zur Abwechslung gab es heute Dauerregen, der sich über den ganzen Tag hinziehen sollte, so das Socken und Schuhe sich damit vereinten und für unangenehm aufgeweichte und kalte Füße sorgte.
Um 7 Uhr gab es wieder Frühstück, 8 Uhr war Abfahrt, vorbei an den Baumschulen nach Florenz.
Ab 10 Uhr hatten wir eine Stadtführung und wenn wir bis dahin geglaubt haben, mit vielen Touristen zur selben Zeit, das selbe Ziel zu verfolgen, waren wir nun eines Besseren belehrt. Noch dazu der Regen, war man allen möglichen Sprachen ausgeliefert, die Stadtführer sich den Geschlechtertürmen gleich stimmlich zu übertrumpfen suchten, eingerahmt in einen fast lückenlosen Teppich aus Schirmen, mit denen man bei der kleinsten Bewegung kollidierte und sich so natürlich Frustfalten auf der Stirn bildeten. Angesichts der vielen herrlichen Sehenswürdigkeiten, die wir in den letzten Tagen besuchen konnten, überflog uns erst einmal eine Enttäuschung, da wir uns Florenz als krönenden Abschluss vorgestellt hatten. Unser erstes Tagesziel war die Santa Croce, eine im 13. und 14. Jahrhundert erbaute Kirche, an der sich anschließend ein Franziskanerkloster befindet. Für die Kirche soll Franz von Assisi selbst den Grundstein gelegt haben und sie ist heute eine der bedeutendsten und größten Franziskanerkirchen Italiens. Der Baustil ähnelt vielen gleichartigen Bauwerken, die wir die letzten Tage besucht haben. Die Kirche beinhaltet sehr viele Kunstwerke, wie die von reichen Familien gestifteten Kapellen, die prunkvoll ausgestattet sind und als Besonderheit beherbergt sie die Grabmäler vieler bekannter Italiener, wie Michelangelo, Machiavelli und Galileo Galilei.
"Allgegenwärtig Pinocchio, so wie auf dem Foto kann man die Spuren von Pinocchio überall sehen, denn sein geistiger Erschaffer Carlo Collodi, der eigentlich mit Nachnamen Lorenzini hieß, wurde in Florenz geboren und verstarb auch dort. Er war dem Heimatdorf seiner Mutter mit Namen Collodi, welches zwischen Lucca und Pistoia liegt, sehr verbunden, hatte dort einen Teil seiner Kindheit verbracht, nahm daher dies als Nachnamen an". Der Palazzo del Bargello ist ein alter Stadtpalast, wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und diente unter anderem im 16. Jahrhundert als Sitz des Gerichtes und später als Sitz des Polizeihauptmannes. Heute ist es ein Museum und beherbergt eine Münzsammlung, eine Rüstungs- und Waffensammlung, sowie in seinem Innenhof zu sehen eine sehr bedeutende Skulpturensammlung unter anderem von Michelangelo, Donatello und vielen mehr. Dieser Palast ist das heutige Rathaus von Florenz und wurde Ende des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts als Parlamentssitz gebaut. Der Turm ist 94 m hoch und trägt den Namen des Erbauers ´Arnolfo- Turm´.Ab ca.1540 nutzte Cosimo I. den Palast Vecchio nach einigen Umbauarbeiten für sich als Regierungssitz, die Verwaltung war der vorherigen Nutzer und mußte in die Uffizien umziehen. Die Medici wurden u.a. durch erfolgreich geführte Bankgeschäfte von einer eher unbedeutenden Familie zu einer der einflussreichsten Familien ihrer Zeit. Vor dem Palazzo Vecchio stehen als Torwächter die Kopien des David von Michelangelo, das Original steht in der Akademie der Künste und die Marmorgruppe des Herkules mit Cacus von Baccio Bandinelli, einem florentinischen Bildhauer. Die Uffizien waren ursprünglich gedacht als Amtssitze und Ministerien in Florenz. Cosimo I. ließ sie 1559 errichten und faßte somit alle staatlichen Einrichtungen in einem Gebäude zusammen Heute beherbergen sie eines der bedeutendsten Museen weltweit, da es in ihm zahlreiche Werke aus der Bildhauer- und Malerei aus vielen zeitlichen Epochen ausstellt. Wir erfuhren, dass man ohne vorherige Anmeldung keine Chance auf eine Besichtigung hat, da der Besucherandrang sonst nicht zu bewältigen ist. Allerdings als wir die endlos lange Schlange der davor Wartenden sahen, kamen Zweifel an termingerechte Zeiten. So wurden wir durch den Innenhof geführt und konnten so wenigstens noch einige der wichtigsten Florentiner begutachten. Die älteste und einzige im zweiten Weltkrieg nicht zerstörte Brücke von Florenz ist die Ponte Vecchio, auch ´Alte Brücke ´genannt. Die aus Stein erbaute Brücke wurde um 1345 fertig gestellt und diente seither nicht nur als Übergang vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti, der auf der Südseite des Arno liegt und für den Kaufmann Luca Pitti im Jahre 1458 gebaut wurde. Es reihten sich Geschäfte links und rechts der Brücke aneinander, in denen heute noch Goldschmiede ihr verkäufliches Handwerk zur Schau stellen. Früher waren Gewerke wie Gerber und Schlachter dort ansässig, die die Fließkraft des Arno für den Abtransport unliebsamer Überbleibsel nutzten. Der kleinste Markt der Stadt befindet sich unmittelbarer Nähe zu allen bis jetzt gesehen Bauwerken. Leider war er durch den anhaltenden Regen so "abgeschottet", dass man nicht viel erkennen konnte. Der Glücksbringer war ein Wildschwein, dem man über die Schnauze streichen und eine Münze einwerfen musste, damit man noch einmal den Weg nach Florenz findet. Ich ja- Pauli nein.
Dantes Geburtshaus ist bereits ein Nachbau an fast derselben Stelle. Unweit davon befand sich eine kleine, ziemlich unscheinbare Kapelle, ich glaube mich zu erinnern das es Dantes Taufkirche war, deren Name ich mir nicht merken konnte, die sehr spartanisch eingerichtet war, aber trotzdem strahlte. In ihr hing u.a. das Bildnis Dantes mit seiner großen Liebe Beatrice Portinari, einer Händlertochter, die ihn allerdings nicht heiratete, sondern ins Kloster ging. Verwunden hat er diesen Verlust nie, trotzdem heiratete er um 1285 eine gewisse Gemma Manetto Donati, die er nicht liebte, aber 4 Kinder mit ihr hatte. Dantes genaues Geburtsdatum im Jahr 1265 (auch nicht sicher) ist nicht bekannt. Er war ein Philosoph, Dichter und Begründer der italienischen Sprache, die das bis dahin gesprochene Latein abgelöst hat. Das Highlight der Stadt war der Dom Santa Maria del Fiore. Die bekannte Kuppel hatten wir bereits einige Male von fern gesehen, als wir mit dem Bus vorbei fuhren. Ein sehr imposantes Gebäude, dessen Äußerliche bis ins kleinste Detail bewundernswerte reine und klare Verarbeitungsweise verzierte Fassade einen ins Staunen geraten ließ. Die tatsächliche Wirkung ist mit dem Gesamtbild zu sehen, dies auf ein Foto zu bekommen mir leider nicht gelingen konnte, weil es einfach so riesig war.
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Galileo Galilei


Grab Michelangelo


Santa Croce


Innen, Decke Santa Croce


Pinocchio


Palazzo Vecchio


Dante Aligheri- Uffizien


Leonardo da Vinci- Uffizien


Blick auf Ponte Vecchio


Bei den Uffizien


Bild Dante&Beatrice


Dantes Geburtshaus

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