Busreise nach Italien

Montecatini - Siena - San Gimignano
 

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Die Toskana! Ein Reisebericht von Anett und Pauli aus Wien.

Die Bilder zum Text

Der dritte Tag!



 Siena



Gassen Siena


Unser 3. Tag war der 14.5. und da wurden wir in der Früh von einem Gewitter geweckt, wieder Regen, Regen.
Trotzdem gab es bereits um 6. 30 Uhr Frühstück, denn das Tagesprogramm war voll und unsere vorausschauende Reiseleiterin bat uns nicht umsonst um diese Zeit zu Tisch, denn so konnten wir im Laufe des Tages den Massen der Touristen ein wenig zuvor kommen. Um 7.30 Uhr begann unser Tagesausflug mit erhofftem Sonnenschein Richtung Siena. Auch Siena gehört wie die meisten der Sehenswürdigkeiten, die wir besuchten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es liegt auf 3 Hügeln und beherbergt u.a. eine der ältesten Universitäten Italiens. Geboren wurden hier die Nannini- Geschwister Gianna und Alessandro, Alessandro, soll einige Konditoreien in Siena betreiben (gesehen haben wir leider keine). Es ist ein Erlebnis die vielen verwinkelte Gassen die immerzu bergauf und bergab gehen zu erkunden. Der Rathausplatz oder auch ´Piazza del Campo ´, ist muschelförmig angelegt. Auf ihm wird das bekannte Palio di Siena ausgetragen, ein Pferderennen um den Platz herum, bei dem die 17 Stadtteile Sienas in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Zweimal im Jahr wird das Rennen veranstaltet und da kann es auch schon mal härter zu gehen. Gewinner ist der, dessen Pferd (auch ohne Reiter) als Erstes durchs Ziel geht. Das Rathaus von Siena oder auch Palazzo Pubblico genannt ist ein Palast, in dem sich heute berühmte Fresken befinden. Der Torre del Mangis ist der Turm des Rathauses, 102 m hoch und begehbar. Der Altar am Rathaus ist den Pesttoten gewidmet, vergleichbar mit der Pestsäule in Wien. Der ´Brunnen der Freude´, Fonte Gaia, befindet sich mittig am oberen Ende des muschelförmigen Rathausplatzes. Es war gelungen ihn, um 1342 anzulegen und diente der Bevölkerung zur Wasserbeschaffung. Die nächste Etappe war der Dom in Siena, der aus schwarzem und weißem Marmor errichtet wurde und genauso für Staunen im Besichtigen der ewig klein gehaltenen und größeren Details sorgte. Es lässt sich nur erahnen, was für ein Aufwand, egal in welche Richtung hier betrieben worden ist, um ein solches Gesamtkunstwerk für so lange Zeit der Nachwelt zu erhalten. Die meisten Bilder vom Dom (in der Diashow) weil es einfach unbeschreiblich ist, was da an Kunst vollbracht worden ist. Ich hoffe, man kann das den Bildern ein wenig entnehmen. Auf Remus und seine Nachkommen soll die Gründung Sienas zurück gehen, daher sieht man an sehr vielen Ecken die typische Wölfin mit ihren säugenden Kindern Romulus und Remus. Nach dem Mittagessen gut gestärkt und doch ganz schön fußlahm ging unser Tagesprogramm nahtlos in die nächste Etappe über auf die wir schon lange gewartet haben, nun ging's endlich ins Herz der Toskana mit jener typischen Landschaft, den auf den Hügeln liegenden Anwesen mit den Säulenzypressen, übrigens befanden sich auf der Fahrt von Montecatini bis Florenz unzählige Baumschulen an der Autobahnstrecke. Angefangen von erwähnten Zypressen, über Kiefern, Zedern, Ahorn, Buchsbäume in allen Facetten, Magnolienbäumen, Bambus und noch so vielen mehr, kann man nur erahnen, wie reichhaltig die Flora in diesen toskanischen Ebenen sein muss. Gern hätte ich mir so eine Baumschule von innen angeschaut, vielleicht würde dann auch in unserem Garten nun eine Säulenzypresse stehen, aber leider, die Zeit! Vorbei an einigen alten Städten und den typischen Landschaftsbildern, gelangten wir nach nicht allzu langer Fahrt mit dem Bus in San Gimignano an.
Vom ersten Augenblick war uns beiden bewusst hier wird es uns am Besten gefallen. Das sagte uns schon der Blick in die Toskana von San Gimignano aus. Der Stadtkern von San Gimignano trägt ebenso den Titel ´ UNESCO- Weltkulturerbe. Obwohl bis jetzt für uns auch namentlich unbekannt, gehört es neben Pisa, Siena und Florenz zu den von Touristen meistbesuchten Städten. San Gimignano, auch Stadt der Türme oder Manhattan des Mittelalters genannt, besitzt ebenso eine Vielzahl an kleinen verwinkelten Gassen. Wenn man den Stadtkern betritt, glaubt man sich um Jahrhunderte ins Mittelalter zurück versetzt, als wäre an vielen Ecken die Zeit einfach stehen geblieben. Stadt der Türme heißt es auch, weil es einst 72 Geschlechtertürme besaß. Heute existieren davon noch 15. Auch hier versuchte sich die Bevölkerung im Bau der Türme an Glanz und Glorie zu übertreffen, verzichtete dafür auf den Luxus, beheizbarer, heller Räume und zog es lieber vor, sich in den engen, finsteren und kalten Türmen ihr Ansehen darzustellen. Da die Höhe der Türme ins uferlose geglitten wäre, beschloss man, der höchste Turm der Stadt ist der Rathausturm und keiner der Geschlechtertürme darf höher als dieser sein. Zu Wohlstand kam die Stadt durch den Anbau und Handel mit Safran, der zum Färben von Seidenstoffen verwendet wurde. Da es von den Einflüssen der größeren toskanischen Städte und deren baulichen Epochen, wie (Hochrenaissance und Barock) verschont blieb, ist San Gimignano noch heute so erhalten, wie im Jahre 1563. Im städtischen Museum, dem Museo Civico durften wir keine Fotos machen. In Kombination mit der Besteigung des Torre Grossa, des einzig noch begehbaren Geschlechtertrums, zahlten wir 5 Euro und waren, trotz der vielen Leute, ziemlich allein unterwegs und hätten wir diesen Aufstieg nicht gewagt, wäre uns viel entgangen.
Es ist einfach atemberaubend der Blick in die Toskana über die Dächer von San Gimignano hinweg. Da das Wetter sehr wechselhaft war, sind die Lichtverhältnisse leider nicht ideal, trotzdem denke ich, man kann die Weitläufigkeit der Landschaft gut wahrnehmen.
Um 16 Uhr war Treffpunkt auf dem Parkplatz, wo nun auch wieder mehrere Busse geparkt standen und es ging zurück nach Montecatini in unser Hotel. Um 1930 Uhr aßen wir wieder zu Abend, genossen noch einen kleinen Umtrunk und sind sehr bald schlafen gegangen, denn am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen, denn nun wartete die Hauptstadt der Toskana, Florenz, auf unserem Besuch.

 


Rathaus Siena


Altar am Rathas


Dom Siena


Marmorintarsien Dom Siena


Remus Siena


Im Herzen der Toskana


Im Herzen der Toskana


Rathausplatz Gimignano


San Gimignano


San Gimignano


San Gimignano


Letzter Blick vom Torre Grossa

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