Die Maximiliansgrotte

bei Neuhaus a. d. Pegnitz

im Naturpark

Veldensteiner Forst- Hersbrucker Schweiz


                                                                 



Eingang Maximiliansgrotte

Die Maximiliansgrotte, mit dem größten Tropfstein Deutschlands wurde erstmals 1596 schriftlich erwähnt. Es war der Kurfürst Friedrich IV von der Pfalz, ihm waren wundersame Geschichten von der Höhle zu Ohren gekommen. Da der Kurfürst ständig pleite war, sah er hier eine gute Möglichkeit sich zu sanieren. Von einigen Fehlversuchen, wie aus dem Höhlenlehm Gold zu machen, oder auch, es sollten seine Alchimisten aus den Stalaktiten Salpeter gewinnen um Schießpulver herzustellen. Nach diesen Fehlversuchen, verkaufte er das Wasser aus der Höhle als Wundermittel und er hatte Erfolg damit, ob er er sich damit saniert hat, konnte ich nicht recherchieren. Während des 30 jährigen Krieges erlangte die Maximiliansgrotte auch einen zweifelhaften Ruf, denn die Grotte bot Zuflucht für lichtscheues Gesindel! Auch der spanische Erbfolgekrieg 1703 hinterließ seine Spuren, es wurden 28 gefallene Soldaten in das Windloch geworfen, man kann die Knochen der Soldaten und einige von den Höhlenbären am Ausgang der Höhle begutachten. Wenn man den Leißnerdom erreicht hat, kann man das Tageslicht in 26 Meter Höhe sehen, es ist das so genannte Windloch, das auch der ursprüngliche Zugang zur Höhle war, und durch dieses Loch wurden auch die gefallenen Soldaten geworfen! Auch die Legende über das Wunder der Anna Maria Friedel entstand hier am Windloch, die Frau, die verwirrt war, und von dort oben  herabstürzte und nach fünf Tagen lebendig gefunden wurde, war gesund und von ihrer Verwirrtheit geheilt!

Die Maximiliansgrotte ist vom Mitte März bis November. Von Dienstag bis Sonntag geöffnet! Montag Ruhetag, außer an Feiertagen, Anmeldungen für Gruppen ab ca. 10 Personen immer möglich!
Die Grotte bleibt im Winter den Fledermäusen vorbehalten und geschlossen!


 

Der idyllisch gelegene Gasthof Krottenhof unweit von der Höhle entfernt, hat einiges außer der schönen Aussicht von der Terrasse zu bieten.

Zum Beispiel der Grottenkäse ein vorzüglicher Hartkäse aus Kuhmilch, handgekäst im Grottenhof, geräuchert und mindestens 10 Wochen in der Maximiliansgrotte gereift. Nicht ganz billig aber ein köstlicher Käse.

Den Grottenkäse gibt's  mit: Frischen Kräutern, Kümmel, grünen Pfefferkörnern oder auch ohne Beigaben!

Familie Lohner Grottenhof  91284 Neuhaus/Krottensee Tel.: 09156/434 Fax: 09156/232

 


 
 

Weitere Tropfsteinhöhlen in der Fränkischen Schweiz!

Die
Sophienhöhle  bei Burg Rabenstein, die Teufelshöhle bei Pottenstein
und die
Binghöhle! bei Streitberg



Das Fazit: Der Besuch aus Wien war begeistert von der Höhle und dem Grottenkäse. Nur schade, das die Höhle stark verräuchert ist von der früheren Fackelbeleuchtung!



 

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