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| Winterlicher Reisebericht von der Algarve ( Portugal ) von Anita! Seite 1. | |||
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Ich komme oberhalb von Albufeira an und sehe einen weißen Ort, auf verschiedenen Hügeln bis zum Meer ausgebreitet , schläfrig in der Nachmittagssonne liegen. In der Vila Recife, die ich angepeilt, aber in Zeitnot nicht
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Mein erster Spaziergang vom alten Fischerviertel runter zur Altstadt auf einer Kopfsteinpflasterstraße bietet einen unglaublichen Ausblick auf den Atlantik, der hinter einem Mäuerchen herandonnert. Gegenüber davon sind ein paar urige, künstlerisch angehauchte Kneipen, wo man z.B. auch gut frühstücken kann.
Ein romantischer Getränkekiosk und mit ihm seine Betreiberin dösen schläfrig in der Sonne. Die Atmosphäre ist so harmonisch und beruhigend, dass man sich bald völlig in Einklang mit sich und seiner Umgebung fühlt. Ausflüge in die Umgebung in den nächsten Tagen - mit dem Auto über autobahnähnliche und gut ausgebaute Straßen bis hin zu sandigen Schleich- und Feldwegen - zeigen ein Land, dessen Küstenstreifen zwar auch schon arg bebaut ist mit weiß leuchtenden, aus der Ferne schloßartig anmutenden Feriendomizilen. Dahinter aber steigt sanft ein fruchtbares Garten- und Bauernland an, wo sich - zumindest damals und im Winter - das Leben noch recht urtümlich abspielt. In den Orten entlang der Hauptrouten fielen mir immer wieder Töpfereiwerkstätten und anderes Kreatives oder kreativ Anregendes auf. Man findet an der Algarveküste ganz verschiedene Arten von Badeorten - z.B. Quarteira, ein typischer, für Massenandrang ausgerüsteter Touristenort, meist von Engländern frequentiert. Oder Carvoeiro, ein kleinerer, mehr idyllischer Küstenort, mit individuellem Flair und Publikum, von dem ein Teil davon das ganze Jahr dort verbringt. Oder Vilamoura, ein ziemlich exklusiver Ort, der sich ganz dem Golfsport verschrieben hat mit entsprechenden, dem gehobenen Standard angepassten gediegenen Hotels, Lokalen und Geschäften. (Dort fühlt man sich jedoch als Otto Normalverbraucher leicht etwas fehl am Platze und von oben herab behandelt, besonders wenn einem das Geld nicht aus allen Knopflöchern quillt.)
Ich erinnere mich noch deutlich an zwei Örtlichkeiten, wo ich den
Eindruck hatte, in direktem Kontakt mit Meer und Brandung zu sein: Einmal
trank ich meinen Kaffee direkt auf einer Klippe steil über dem Meer, wo
man ein paar Tische ins Freie gestellt hatte. Ein anderes Mal war es ein
Lokal mit langen Tischen und Bänken (so richtig für Massenveranstaltungen
in der Saison) und einer Riesenglasfront gen Meer, so dass man meinte, die
Wellen würden gleich hereinkommen.
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