Fans aus Wernigerode


bei Andre Rieu in Maastricht



 

von Anett, Maria & Ortwin
 



 



Am 11.7.2010 fuhren wir mit 6 Freunden unserer Tanzschule nach Maastricht, wo am Abend der Stargeiger Andre Rieu sein Open Air Konzert geben wollte. Telefonisch vorinformiert erfuhren wir, dass das Konzert aufgrund der Übertragungen vielerorts des Finales der Fußball WM in Südafrika zwischen Spanien und den Niederlanden auf den Nachmittag vorverlegt wurde. Dadurch natürlich früher angereist, waren unsere für die Nacht gebuchten Hotelzimmer noch nicht bezugsfertig, so dass wir den Parkplatz vor dem Hotel zum Umkleiden nutzten.Mit ausreichend Sonnencreme und extra dafür neu erworbenen Strohhut gewappnet, erfuhren wir durch Zufall von einer Hotelangestellten, dass das Konzert vom Open Air Gelände, wo große Leinwände für die Übertragung des Fußballspiels aufgestellt wurden, in die  Konzerthalle in Maastricht ausgewichen war, wo es nun statt um 21.30 Uhr um 13 Uhr begann.Dorthin voller Erwartung, mit den intensievsten orangesten Wahrnehmungen an allen Ecken und Enden, auf den Weg gemacht, wollte der Funke aber leider nicht so ganz überspringen, denn ein Open Air Konzert, auf das wir uns schon lange gefreut hatten, während einer lauen Sommernacht unter freiem Himmel, ist mit einem Konzert in einer geschlossenen Halle natürlich nicht gleichzusetzen.Trotzdem wurde es ein schönes Konzert, hat uns allen gut gefallen, bei dem wir doch unseren Spaß hatten, denn für uns bereitgelegt waren Fächer und Kappen, natürlich in Orange, so dass Sonnenhut und Creme schon vergessen waren, trotz der Wärme. Nach Ende des Konzertes, gegen 16 Uhr fuhren wir mit dem Taxi in unser Hotel, um ein wenig zu ruhen und um ca. 17. 30 machten wir uns auf in das Getümmel der Stadt.Der Platz, wo das Konzert ursprünglich statt finden sollte, glich einem orange farbigen Ozean, der uns verschluckte. Mit Fahrrädern, Karren, mit allen möglichen Krachmachern, Luftballons, was man sich nur vorstellen kann, kam die Menschenmenge fast geschlossen zum Übertragungsplatz. Um uns das Gefühl der Zugehörigkeit zu geben, passten wir uns dann auch farblich an. Leider gab es in den meisten der mit Menschen überfüllten, mit Monitoren ausgestatteten Lokale nur zum Trinken. Trotz längerem Suchen fanden wir an der Maas ein kleines nettes Lokal, wo wir gut essen konnten.So fanden wir anschließend noch die Zeit, um uns ein wenig in Maastricht umzuschauen. Maastricht gehört zu einer der ältesten Städte der Niederlande und wird von der Maas durchflossen. Bedeutend sind auch heute noch die Universität, e, sowie mehrerdie Theater- und Kunsthochschule Theater und die Keramikindustrie, wo neben Geschirr, als auch WC- und Waschbecken, Wandfliesen hergestellt werden.Sehenswert waren u.a. das Rathaus, die Minckeleersstatue, gewidmet dem Maastrichter Johannes Petrus Minckeleers, eines Erfinders und Wissenschaftlers, der z.B. die Gaslampe erfand, weiters das Dinghuis, wo heute die Touristeninformation zu finden ist und die St. Servatiusbrücke, erbaut zwischen 1280 und 1298 als Ersatz der von den Römern erbauten und 1275 eingestürzten Brücke, von der aus man einen herrlichen Blick auf die Stadt hat.Als unser Stadtrundgang beendet war, begaben wir uns ebenfalls auf den riesigen Platz, um dem Großereignis beizuwohnen. Überall waren Duschen aufgestellt, da es sehr warm war.Allerdings verließen wir den Schauplatz zu Beginn der Verlängerung, da wir Bedenken hatten, es könnte die Stimmung beim Endergebnis umschlagen und sahen den Rest des Spieles im Hotel, natürlich bei einem „ Absacker „. Unsere Rückreise begann gegen 9 Uhr nach dem Frühstück, mit Zwischenstopp in Aachen, wo wir auch noch ein wenig von der Stadt besichtigten und uns dort noch ein heftiger Sturm  erwischte, waren wir gegen Abend zurück in Wernigerode. Auch wenn alles ganz anders kam, wie geplant, waren es trotzdem zwei sehr schöne Tage, von denen wir uns viele Erinnerungen mitgenommen haben.



 


Zum vergrößern Klick auf die Bilder









 









 

Bei YouTube gefunden

 

 

Startseite/Home

 

Karte Holland

 

Europa