Vorgestellt wird das kleine Stadtchen Tahle im Bodetal mit seinen Sehenswürdigkeiten.


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Die Bilder oben von links nach rechts: Thale von der Roßtrappe aus  - Lok vom Eisen-Hüttenwerk-Tahle   Figuren am Mythenweg Der Wasserriese Ägir  -  Der Bergmönch  -  Tafel.  Mehr vom Mythenweg unter www.mythenweg-thale.de

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Zunächst mal die Roßtrappe und der Kletterpark in Thale.


 



Rosstrappe Thale



Kletterpark in Thale

 


Heute wollen wir einen Ausflug zum Hexentanzplatz in Thale machen, ca. eine halbe Autostunde von Wernigerode entfernt. Dort angekommen, mussten wir enttäuscht feststellen, dass die Seilbahn zum Hexentanzplatz auf Grund der schlechten Wetterbedingungen nicht fuhr ( das im eigentlichen Hochsommer!) und so entschlossen wir uns, mit dem daneben liegenden Sessellift zur 403 m hoch gelegenen Roßtrappe zu gelangen. Natürlich könnten wir auch mit dem Auto hinauf fahren, aber das wäre ja nicht dasselbe. Oben angekommen, suchten wir den Weg zur eigentlichen Attraktion dieses Berges, nämlich den viel beschriebenen Hufabdruck, woher der Berg auch seinen Namen hat. Von hier aus konnte man sehr gut den Hexentanzplatz sehen; es ging während der ganzen Zeit keine Seilbahn hinauf.Vorbei an mystischen Gebilden, durch dichtesten Wald ging es auf Naturbelassenen eingezäunten Wegen wahrlich über Stock und Stein, das Wetter war düster und der Wind fegte uns um die Ohren, als wir zu dem Hufabdruck kamen. Es sind das wohl Überreste einer kultischen Stätte aus vergangener Zeit, vermutlich von Menschenhand geschaffen, die jedoch durch die Sage von der Roßtrappe heute noch in aller Munde sind, die da lautet: „ Bodo der böhmische Ritter umwarb einst die Königstochter Brunhilde. Sein Werben wurde so heftig, dass Brunhilde eines Nachts ihr Pferd sattelte und zu fliehen versuchte. Bodo bemerkte die Flucht und verfolgte sie mit seinem Rappen. Brunhilde gelangte so in den Harz und konnte nicht weiter, als sie an einer tiefen Schlucht halten musste. Als sie Bodo hinter sich bemerkte, wagte sie mit ihrem Pferd einen verzweifelten Sprung über die Schlucht. Sie schaffte es tatsächlich wohlbehalten auf die andere Seite zu gelangen, allerdings hinterließ ihr Pferd durch den Aufprall einen Hufabdruck, der heute als „ Roßtrappe“ bezeichnet wird. Auch Bodo holte zu einem Sprung über die Schlucht aus, sein Pferd schaffte es aber nicht und so stürzte er in den Abgrund, wo er sich in einen Hund verwandelte, der die beim Sprung verlorene Königskrone Brunhildes bewacht. Seitdem heißt der Fluss, der durch das Tal fließt „ Bode“. Die Holtemme ist ja ein Zufluss der Bode, die unterhalb des Brockens entspringt. Nachdem wir uns alles genau angeschaut haben, gingen wir den holprigen Weg zurück und kehrten ins Gasthaus Rosstrappe, welches gleichzeitig auch ein Hotel ist, ein, wo wir sehr gut zu Mittag aßen, um anschließend, begleitet von einem tollen Blick auf Thale und die weitere Umgebung mit dem Sessellift wieder nach unten fuhren.

Bereits auf dem Herweg, nahmen wir unterhalb der Liftstationen einen groß angelegten Kletterpark wahr, den der Christoph nun für sich entdecken und ausprobieren wollte. Fast 2 Stunden durfte er in schwindelerregender Höhe sein Können beweisen und konnte so einige Schwierigkeitsgrade überwinden, um anschließend mit uns in der Eisvilla noch einen leckern Eisteller zu essen, ehe es weiter zu der nahe gelegenen Teufelsmauer ging.


©
Bilder und Text by Anett Wien.
 


Kletterpark Thale

Die Roßtrappe und der Kletterpark in Thale. by YouTube

 


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