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Reisebericht  Lichtenstein/ Sachsen,

unser Urlaub und unsere Ausflüge.
Von Anett&Pauli aus Wien

Adventmarkt Lichtenstein


Waldnymphe             „ Miniwelt „ , mit bekannte Bauwerke im Kleinformat


Lichtenstein, eine bereits im Jahre 1212 erwähnte Kleinstadt im westlichen Erzgebirge, zwischen Zwickau und Chemnitz gelegen, bestehend aus den Stadtteilen Lichtenstein und dem 1708 gegründeten Callnberg, besitzt heute um die 13000 Einwohner.Ende des 12. Jahrhunderts bis zu ihrer Enteignung im Jahre 1945 begründete die adelige Familie Schönburg nicht nur die Stadt Lichtenstein und bewohnte das dortige Schloss, sondern war in weiten Teilen Sachsens mit unzähligen Besitztümern vertreten. Am 16.5.1812 auf dem Weg nach Dresden zum Besuch des sächsischen Königs, durchzog Napoleon mit seiner Frau Luise von Österreich die Stadt. Bekannt war Lichtenstein bereits im 19. Jahrhundert für seine vielseitige Textilindustrie, die etliche Betriebe entstehen ließ und somit vielen Menschen in der Umgebung ein Auskommen sicherte. 1996 fand in Lichtenstein die 1. sächsische Landesgartenschau statt. Viel Wert wird auf den Erhalt der Natur gelegt, die die Stadt überall im Griff hat und mit herrlichen Spaziergängen lässt sich diese so richtig genießen. Sehenswert sind u.a. die „ Miniwelt „ , in der bekannte Bauwerke im Kleinformat zu bewundern sind oder der „ Minikosmos „, eines der modernsten Planetarien und 360° Kinos Deutschlands. Das 2001 gegründete Daetz- Centrum beim Palais Lichtenstein versammelt in einer Ausstellung unterschiedlichste Holzbildhauerkunst aus vielen Ländern. So entstand vor Kurzem eine aus einem lebenden Baum geschaffene Waldnymphe, im Wald direkt neben dem Museum. Interessant sind auch das Stadtmuseum von Lichtenstein und das Puppen- und Spielzeugmuseum. Unweit von Lichtenstein liegt Hohenstein- Ernstthal, bekannt als Geburtsort von Karl May und als Austragungsort des Deutschland- Rennens der Motorrad- Weltmeisterschaft auf dem Sachsenring.
 

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Die Bilder von links nach rechts, Callnberg,  Daetz- Centrum, ehemalige Pranger, Blick auf Hohenstein- Ernstthal, Minikosmos, Miniwelt, Palais Lichtenstein 1+2


Schloß Lichtenstein, der Portikus, Skulptur, St. Laurentius, Topfmarkt, Waldnymphe
 


Der Ausflug zur Göltzschtalbrücke im Vogtland,
sie ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, erbaut zwischen 1846 und 1851. Sie ist zum Teil über 4 Etagen, mit 98 Gewölben 78 m hoch und 574 m lang. Die größte Spannweite eines Bogens misst 30, 90 m. 1736 Arbeiter verbauten mit Hilfe von 23000 Holzstämmen für Gerüste und andere Zwecke 26.021000 Ziegel, wobei sich die Kosten auf ca. .200.000 Taler oder 6.600.000 Goldmark beliefen. 31 Arbeiter fanden während des Baues den Tod. Die Brücke entstand hauptsächlich aus Ziegel, da es in der Gegend Lehmvorkommen gab, die für diesen Zweck genutzt werden konnten. Die Göltzschtalbrücke verbindet die Orte Mylau und Netzschkau über dem Tal der Göltzsch und ist heute noch eine befahrene Eisenbahnstrecke zwischen Franken und Sachsen. Aufgrund von Bauarbeiten wird sie momentan nur eingleisig befahren. Wanderfreudige können das Bauwerk aus verschiedenen Perspektiven entlang der um die Brücke geführten Wanderwege bestaunen.



 


Winter in Lichtenstein.

Ein Winterspaziergang mit Maria, Inge, Ortwin und Rolf in Lichtenstein auf der Niclaser Straße zum Waldgasthof beim Aussichtsturm Alberthöhe, wo wir uns aufgewärmt und gut gespeist haben.
 

Adventmarkt Lichtenstein


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