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Der Dresdner
Zwinger,
ist ein riesiger barocker Komplex, in dem sich heute u.a. die
Gemäldegalerie der Alten Meister, mit der bekannten Sixtinischen Madonna
von Raffael befindet, wo wir natürlich keine Fotos machen durften.
Ebenso in der Rüstungskammer, die alle möglichen und unmöglichen Waffen
aus früher Zeit zur Schau stellt. Die Porzellanausstellung mit
verschiedensten Kunstwerken konnten wir nur von draußen fotografieren,
in ihr herrschte ein ziemlich schroffer Umgangston des Wachpersonals,
was die Stimmung sehr getrübt hat. Sehenswert ist der
Glockenspielerpavillon, dessen Besonderheit eine Uhr mit Glockenspiel
aus Meißner Porzellan ist. Der Name „ Zwinger“ leitet sich aus einer
mittelalterlichen Bezeichnung für einen Festungsteil zwischen zwei
Festungsmauern ab. Unter der Regierung August dem Starken, wandelte sich
Dresden zu einer modernen Stadt die mit anderen architektonischen
Glanzpunkten Europas mithalten konnte. Große Aufmerksamkeit des Regenten
erhielt der Zwinger, der früher schon für seine Gartenanlagen bekannt
war. Er verpflichtete den Bildhauer Balthasar Permoser und den
Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, der zu Studienzwecken bekannte
europäische Städte bereiste, um die Vielfältigkeit der verschiedenen
Baustile kennen zu lernen, und so die Ideen von August dem Starken
baulich umzusetzen. So begann 1711 der Bau des Nymphenbades und der
Mathematisch- Physikalische Salon. Es entstanden Pavillons, die als
Orangerie eingerichtet wurden, große Grünflächen mit exotischen
Bepflanzungen. Verschiedene Bildhauer, unter ihnen auch Balthasar
Permoser schufen Skulpturen, die überall in der Anlage zu bewundern
waren. Beendet wurden die Bauarbeiten 1728. Im gleichen Jahr wurde mit
dem Bau einer großen Orangerie begonnen, da der Platz für Aufzucht und
Unterbringung der empfindlichen Pflanzen ungenügend war. Auch der
Zwinger wurde 1945 während der Bombardierung von Dresden stark zerstört,
mit seinem Wiederaufbau wurde jedoch schon im selben Jahr begonnen, der
bis heute noch nicht gänzlich abgeschlossen ist. Das Elbehochwasser von
2002 wütete auch hier und richtete beträchtlichen Schaden an. |
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Der Cholerabrunnen steht neben dem Zwinger und wurde aus Dank über die
Verschonung der Bevölkerung von einer Choleraepidemie, die in den Jahren
1841 und 1842 um Dresden herum grasierte, 1846 durch Eugen von Gutschmid
gestiftet. Das grüne Gewölbe befindet sich im Residenzschloss und
beinhaltet eine bedeutende Sammlung aus der Schatzkammer der Wettiner
Fürsten. Seinen Namen hat das Gewölbe von grün gestrichenen Säulen im
Pretiosensaal, von denen heute aber nicht mehr viel zu sehen ist. Der so
genannte Fürstenzug ist das größte Porzellanbild der Welt und auf weit
mehr als 20000 Porzellanfliesen abgebildet. Zu sehen ist hier das
Wettiner Fürstenhaus mit seiner Geschichte auf über 102 m Länge, neben
weiteren wichtigen Persönlichkeiten zu damaligen Zeiten.
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