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im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern. Die über
1000 Jahre alte Stadt Sulzbach-Rosenberg liegt im Städtedreieck
Nürnberg - 54km, von Bayreuth
68km, von Regensburg 60km und Tschechien
ist 64km entfernt. Mit den Bundestrassen B 14 und B 85 ist
Sulzbach-Rosenberg optimal an das Fernstraßennetz angeschlossen.
Sulzbach-Rosenberg ist die Hochburg der stark gebeutelten
Eisenindustrie im Süden Deutschlands (sprich Maxhütte).
Das seit dem 13. Jahrhundert als Stadt belegte Sulzbach wurde 1934 mit
Rosenberg vereinigt. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das ehemalige
Schloss und das um 1400 erbaute Rathaus. Die Einwohnerzahl beträgt
etwa 21 000. Die höchsten Erhebungen sind der Annaberg (500 m über NN)
und der Schloßberg im Stadtteil Rosenberg (443 m ü. NN) Die Burg Sulzbach gehört zu
den frühesten mittelalterlichen Burganlagen in Bayern. Zu Beginn des
11. Jahrhunderts übernahmen die Grafen von Sulzbach die Burganlage.
Nach dem Tode des letzten Grafen von Sulzbach Gebhard II. (1188) starben
die Sulzbacher Grafen aus und 1305 auch ihre Erben. Als
Glücksfall für die Stadt
erwies sich 1349, daß die Tochter
Anna des Pfalzgrafen Rudolf Kaiser
Karl IV., König von Böhmen, heiratet, und Sulzbach 1355 diesem
mächtigen Herrscher verpfändet wird. Er bildet aus den zu Sulzbach
gehörenden Gebieten zwischen Nürnberg und Prag (an der sogenannten
"Goldenen Straße") das Territorium "Neuböhmen" und erhebt Sulzbach zur
Hauptstadt dieses Landes. Mit "Neuböhmen" schuf er den Ansatz
eines
ersten modernen Staates im mittelalterlichen Reich. Der
Kaiser selbst weilte zusammengenommen über ein halbes Jahr in Sulzbach.
Von hier aus zieht er zur Krönung nach Rom. Sein Standbild am Ostchor
der Kath. Stadtpfarrkirche, die damals erweitert wurde sowie die
Reichsadler am Gasthaus "Zur Krone" erinnern an ihn. Mehr
zur Historie unter
www.Sulzbach-Rosenberg.de |