Das "Muggendorfer Gebürg"

Ernst Moritz Arndt

über die


Fränkische Schweiz 




                                                                 

Bizarre Felsformationen bei Rabeneck


Wo beginnt sie und wer gehört dazu?

Wer kennt die Grenzen der Fränkischen Schweiz? Wo liegt sie?

Joseph Heller, Bamberger Reiseschriftsteller, beschrieb 1829 die geographische Lage exakt so "Sie liegt unter dem 28',  57' östlicher Länge von Ferro und unter dem 49',  48 Grad  nördlicher Breite. Den 1636 war Ferro / El Hierro, die westlichste Insel der Kanaren der Nullmeridian, der später von Greenwich abgelöst wurde. Muggendorf war der Mittelpunkt und von diesem aus, was man in einem Radius von etwa sechs Stunden in der damaligen Postkutschenzeit erreichte,  ist die Fläche der Fränkischen Schweiz!  Besser definiert, alle kleinen Flüße und Bäche, die der Wiesent zuströmen, plus ihrer Quellgebiete, machen die Fränkische Schweiz aus!
Die Fränkische Schweiz das von  und Dichtern und Malern gepriesene Kleinod, eine Steintafel auf der Ernst -Moritz Arndthöhe neben dem Steinernen Beutel das Wahrzeichen Waischenfelds, zeugt von der Faszination der Gegend auf unsere Poeten.
 

Auf den Höhen von Waischenfeld über die Fränkische Schweiz!


 Ernst Moritz Arndt -1798

Hier auf und zwischen den Altären
die du dir erbaut hast, heilige Natur, unendliches, unbegreifliches Leben
 und  Weben der Welt, hier sitze und knie ich, selig durch dich, selig schon
durch das Gefühl des Daseins, wenn ich auch ewig in nichts zerfallen sollte,
 wie deine zertrümmerten Felsen. 
 

Ein Videoclip "Feste feiern auf Burg Rabeneck und Wandern in der Fränkischen Schweiz"


YouTube Achatabeach

Eine treffende Beschreibung!
In den 60er Jahren beschrieb Dr. h. c. Rudolf Eberhard in einem Grußwort in dem Buch "Fränkische Schweiz" von den Autoren Anton Sterzel & Emil Bauer erschienen im St. Otto Verlag Bamberg dieses Gebiet sehr treffend und folgendermaßen.

 

Grußwort

Ein Kleinod im Lande der Franken ist die Fränkische Schweiz. Bizarre Felsen überragen fränkische Fachwerkbauten, sagenumwobene Burgen schauen herab auf klare Forellenbäche. Bewaldete Berghänge bilden eine farbenfrohe, mit dem Ablauf der Jahreszeiten sich wandelnde Kulisse, von der zartgrünen Palette des Frühlings bis hin zum rotflammenden Herbst. Jahrmillionen haben hier im " Muggendorfer Gebirge", wie man die Fränkische Schweiz vor 150 Jahren noch nannte, ein unterirdisches Reich von glitzernden Tropfsteinhöhlen geschaffen. Viele davon sind dem Besucher erschlossen wie die Binghöhle bei Streitberg, oder die riesige Teufelshöhle bei Pottenstein. Beinahe auf jedem Bergrücken lag einst eine Burg. Fehde und Krieg, zuletzt Unverstand der Zeit, haben die Mehrzahl davon ausgelöscht. Die übrigen, noch immer eine stattliche Zahl, machen die Fränkische Schweiz zu einem Land der Romantik und zu einem Paradies für Fotofreunde und Maler. Wie viele Mühlen in den Flußtälern stehen, hat noch keiner gezählt. Was wäre die Fränkische Schweiz ohne sie! Ihr Klappern ist leiser geworden aber es erinnert noch immer an die Zeit, da das Posthorn durch die Täler hallte. Das Land der Burgen, Höhlen und Mühlen im Dreieck zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth ist eine der eigenwilligsten Landschaften in Deutschland, unverwechselbar in seiner Art, ein Gebiet, in dem man abseits vom Lärm unserer Zeit beschauliche Stille, Ruhe und Erholung finden kann.

Dr. h. c. Rudolf Eberhard
Präsident der Bayerischen Staatsbank
Staatsminister a. D.
 


Heroldsmühle, Leinleitertal


Schloß Aufseß


Burg Rabeneck-Rabeneckertal


Anmerkung:
"Die klappernden Mühlen kann man jetzt zählen und das Klappern ist in den vergangenen Jahren sehr sehr leise geworden, geblieben sind teilweise nur noch die Namen der Mühlen".

Fränkische Schweiz Karte

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