|
Beschreibung:
Auf
der B 470 von Forchheim kommend>Richtung - Ebermannstadt - Streitberg/Muggendorf
- Behringersmühle > Richtung
Hollfeld
/ Waischenfeld> ca. 3km vor Waischenfeld
in einer scharfen links Kurve oberhalb der idyllisch gelegenen Rabenecker Mühle (die Mühle gehörte früher zur
Burg, auf dem Rabensteiner
Gesangbuches von 1737 abgebildet) im
wildromantischen Tal thront hoch oben wie ein Adlerhorst die Burg
Rabeneck. Die bewegte Vergangenheit und die Herren von Rabeneck in
Kurzfassung: es waren, die derer von Rabenstein bis Mitte des
14. Jh. Die Edelherren von Schlüsselberg deren Anteile nach dem Tode des letzten Schlüsselbergers Konrad
(1347) dann an das Bistum Bamberg
übergingen, 1388 war die Burg im Besitz derer von Stiebar, die auch in
Waischenfeld Burggut besaßen, Ihnen war auch die Gründung der
Burgkapelle zu verdanken, die
1415 vom Bischof Albrecht von Bamberg bestätigt wurde. 1530 und 1559
gaben die Stiebar Teile der Burg dem Bistum Bamberg zu Lehen über, von
ihm erwarb es das Geschlecht derer von Rabenstein. Von 1620-1716 war
die Burg wiederum im Besitz des Bistums Bamberg,
nach langen Streitereien mit dem Bistum ging sie
endgültig an Rabenstein. 1742 durch das Aussterben derer von
Rabenstein, kam die Burg in den Besitz des Grafen von Schönborn,
1830 aus Anlass eines Besuchs von Bayernkönig Ludwig I. mit
Gemahlin wurde die Burg gründlich saniert. Mehr Historie unter
www.waischenfeld.de.
Die stark vernachlässigte Burg wurde 1975 an Dipl. Ing. Norman Schiller verkauft,
der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Burg zu erhalten. Die Burg kann man gegen einen Obolus der zum Erhalt dieser dient
besichtigen.
Sehenswert
außer der Burganlage und
dem Burghof mit dem
herrlichen Blick in das Wiesenttal ist
unter anderem die
Burgkapelle, die von
Friedrich Stiebar gestiftete wurde, sie steht auf einem Felssporn
unterhalb der Burg und ist dem Apostel Bartholomäus geweiht, dies
wurde 1415 durch Bischof Albrecht bestätigt. In den Jahren von 1733
- 37, erhielt die Kapelle ihr heutiges Aussehen. Der Barockaltar mit
dem Bild des hl. Bartholomäus sowie die Figuren Petrus und Paulus
stammen aus jener Zeit. Wenn man von der Kapelle aus unter der
Burgbrücke hindurch einem kleinen
Waldweg folgt, der in einem Bogen
um die Burg führt , kommt man zu einer Grotte mit einer Tafel in der
ein Gedicht von J. W. von Goethe steht (das übrigens auch in
Weimar in eine Felswand geritzt wurde).
"Die Ihr Felsen und Bäume bewohnt 0 Heilsame Nymphen /
gebet jeglichen Gern, was er / im Stillen begehrt. /
Schafft den Traurigen Trost dem Zweifelhaften Belebung /
und dem Liebenden gönnt dass ihm Begegne, sein Glück /
denn euch gaben die Götter / was sie dem Menschen versagt /
jeglichen der euch vertraut / Tröstlich und hülflich zu sein".
Sie lieben urige Feste mit Gaukler, Ritterkampf und
mittelalterlicher Musik? mit Spanferkel und Fassbier?
Sie können sich auch die Burg Mieten!
>
Angebots und
Preisliste <
Dipl.-Ing. Norman
Schiller - Burg Rabeneck - 91344 Waischenfeld
Tel.:09202-565 Fax: 09202 - 565 |