Vier Wernigeröder zu Besuch in Wien

Reisebericht von Anett, Maria, Ortwin, Horst & Elisabeth!
Zu Besuch in Wien! 

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Die Wernigeröder mit dem Radl von Passau nach Wien!


Die zwei in der Mitte sind die Fremdenführer!


 


Der Dritte Tag begann ausnahmsweise mit Dauerregen, trotzdem stand unser Plan, nach Schönbrunn zu fahren fest. Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch den Naschmarkt, einer der bekanntesten Märkte der Stadt, wo man so ziemlich alles bekommen kann, was zum leiblichen Wohl beiträgt. Da es jedoch so anhaltend regnete, mußten wir uns bei einer " Latte " aufwärmen, bevor es dann endlich nach Schönbrunn ging. Unser Weg führte uns am Palmenhaus, welches von 1881 bis 1882 erbaut wurde und 3 verschiedene Klimazonen bildet und dem berühmten Tiergarten Schönbrunn vorbei. Dieser Tiergarten ist der älteste Zoo der Welt und wurde 1752 von den Habsburgern gegründet. Hier platzten wir in die Vorbereitungen für das am 8. Juni stattfindende Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker. Bei diesem Anblick konnte man gar nicht glauben, daß das Konzert an einem lauen Sommerabend gespielt wurde. Die Gloriette befindet sich auf dem Hügel gegenüber des Schlosses Schönbrunn und hätte das komplette Gegenstück werden sollen. Für ihren Bau sind Teile des Schlosses Neugebäude verwendet worden. Im Cafe Gloriette gestärkt, begannen wir den Abstieg zum Schloß. Das Wetter meinte es nicht gut mit uns und sandte uns jede Menge Regen

 



Ein Cafe im Naschmarkt

Gloriette

Das Cafe in der Gloriette

 


Unser 4. Tag in Wien war der 3.. Juni und heute sollte es in den berühmten Wiener Prater und anschließend weiter in die Heurigengegend nach Grinzing gehen. Das Wetter war frisch und trüb, aber wir waren ja gewappnet. So ging es bald nach dem Frühstück mit der U- Bahn in den Prater, wo zum Glück noch nicht so viel los war. Das Riesenrad konnten wir bereits von Weitem sehen; auf die Fahrt damit freuten wir uns schon sehr. Vorbei am " Schweizerhaus ", welches bekannt für seine Stelzen ist, begutachteten wir die vielen Attraktionen und trauten uns in " Den fliegenden Teppich ", bevor es dann endlich zum Riesenrad ging. Beim Riesenrad gab es einen Schauraum, in dem die Geschichte Wiens anhand von Bildern und in Miniaturbauten dargestellt war. Nachdem wir dem Prater Lebewohl sagten, führte uns unser Weg ans andere Ende von Wien. Mit U- Bahn und Bus gelangten wir auf den Kahlenberg, von wo aus man einen tollen Blick auf die Stadt hat. Zwar hat es nicht geregnet, aber es sah sehr dunstig und verhangen aus. Nach kurzer Stärkung ging es auf, Richtung Leopoldsberg, der vom Kahlenberg aus nach ca. 30 Minuten Fußweg mitten durch den Wald erreicht war. Vom Leopoldsberg aus hatte man einen fantastischen Blick auf die Umgebung von Wien. Damit wir unsere Schirme heute nicht vergebens mitgenommen hatten, mußte es jetzt einmal kurz und kräftig regnen, dann war´s wieder vorbei und wir begannen den Abstieg ins Kahlenberger Dörfel über den " Nasenweg "- war sehr steil!
Beim Heurigen kamen wir dann bei Spargel- und Kürbiscremesuppe, sowie beim Spritzer, Kracherl, Bier und Wein auf unsere Kosten, so daß wir guten Fußes den Heimweg antreten konnten.
Mit Blick auf den Leopoldsberg ging es entlang der Donau, die durch den starken Regen der letzte Wochen an vielen Stellen über die Ufer getreten war und sich so ihren Respekt auf bedrohliche, aber natürliche Weise verschaffte. Unseren letzten Abend ließen wir mit Koffer packen und noch ein paar ruhigen Stunden ausklingen.

Am Freitag, dem 4.6.2010 um 6.40 in der Früh, brachte uns der ICE vom Wiener Westbahnhof Richtung Norden, über Linz, Passau, Nürnberg und Göttingen, wo wir am Abend erst wieder in Wernigerode ankamen. Es waren viele schöne Tage, in denen wir so Vieles erlebt haben und wie gesagt, wir haben uns ja noch Einiges aufgehoben, denn wir wollen ja wieder nach Wien kommen!!




 



Schloss Schönbrunn Palmemhaus& Prater

Prater

Prater

Kahlenberg&Leopoldsberg

Donau-Promenadenweg

 

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