Vier Wernigeröder zu Besuch in Wien


Reisebericht von Anett, Maria, Ortwin, Horst & Elisabeth!
Zu Besuch in Wien!

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Die Wernigeröder mit dem Radl von Passau nach Wien!



Die zwei in der Mitte sind die Fremdenführer!


 


Unser Wienbericht:
Am 29.5.2010 war am Abend Ankunft in Wien, wir bezogen für eine Nacht unsere Unterkunft im " Park Inn " Hotel, in der Wagramer Str. 16 nahe der UNO- City, ein ordentliches Hotel, daß wir am 30.5. jedoch verließen, um unsere Quartiere für die kommende Woche bei Anett und Pauli, sowie für Horst und Elisabeth im Hotel " Hahn " in der Mautner Markhof- Gasse in Simmering zu beziehen.
Horst und Elisabeth waren von dem Hotel mehr als begeistert und schwärmten davon in den höchsten Tönen. Heute begannen wir auch recht bald mit unseren Besichtigungen, angefangen haben wir bei strömendem Regen, dadurch sehr arm an Touristen, auf dem Zentralfriedhof bei den Ehrengräbern. Der erste Besuch galt der Friedhofskirche zum " heiligen Karl Borromäus ",auch " Luegerkirche ", einer Jugendstilkirche die nach dem Wiener Bürgermeister Karl Lueger benannt, nach Plänen von Max Hegele 1899 erbaut wurde. Die Innenausstattung erfolgte durch Leopold Forstner. Schloß Neugebäude ist ein Renaiscanceschloss, erbaut unter Maximilian dem I.. Dort entstand auch der erste Tiergarten von Wien, sogar mit einem Elefanten. Teile des Schlosses wurden später für den Bau von Schloß Schönbrunn verwendet.
Heute ist das Schloß selbst ziemlich verwahrlost, trotzdem befindet sich dort ein heute noch genutztes Krematorium mit anschließendem Urnenfriedhof.
 




Luegerkirche

Luegerkirche und Blick auf  die Präsidentengruft

Friedhof und Urnengräber im Krematorium Neugebäude
 



Mit Regen begann auch unser zweiter Tag hier in Wien. Gestärkt nach einem guten Frühstück traten wir unsere heutige Besucheretappe, das Schloß Belvedere und die Innere Stadt an.
Schloß Belvedere setzt sich aus 2 Teilen zusammen, dem Unteren Belvedere, erbaut um 1716 und das Obere Belvedere, erbaut zwischen 1721 und 1723 durch Johann Lucas von Hildebrandt für den Prinzen von Savoyen. Das Schloß bestach durch seine gepflegte Eleganz und den schön angelegten Schloßgarten mit seinen Springbrunnen, der den oberen und unteren Teil miteinander verband.
Dieser Ort ist auch geschichtsträchtig, denn hier wurde am 15.Mai 1955 der österreichische Staatsvertrag unterzeichnet.
Unweit dem Belvedere steht die von 1716 bis 1737 gebaute barocke Karlskirche, benannt nach Kaiser Karl VI, der sie zum Dank an die im Jahre 1713 überstandene Pestepidemie seinem Namenspatron Karl Borromäus, einem Pestheiligen widmete. Hier war neben Johann Lucas von Hildebrandt auch Bernhard Fischer von Erlach als Architekt tätig. Der Musikverein dürfte wohl jedem Musikliebhaber bekannt sein, denn von dort wird alljährlich das Neujahrskonzert in die ganze Welt übertragen. Die ehemalige Stadtbahnstation beherbergt heute ein Kaffeehaus. Während die Anderen dringende Geschäfte zu erledigen hatten, ließen es sich Horst und Maria nicht nehmen in der Opernpassage vor der " Opera Toilet " zu Walzerklängen eine flotte Sohle auf´s Parkett zu legen und damit ein Lächeln auf die Gesichter der Vorbeigehenden zauberten. Nach kurzer Rast im Rathauspark setzten wir unseren Weg, vorbei am Rathaus Richtung Innere Stadt, fort. Im " Dreimäderlhaus " Das Palais Ferstel wurde nach seinem Erbauer Heinrich von Ferstel benannt. Darin befindet sich das " Cafe Zentral ", Einkaufspassagen und der Donaunixenbrunnen Das " Dreimäderlhaus " auf der Mölkerbastei ist ein Biedermeierstilhaus, erbaut um 1803. Angelehnt an die gleichnamige Operette von Heinrich Berte, soll Franz Schubert die drei Töchter dieses Hauses sehr verehrt haben. Er lieferte die Musik zu der Operette und spielt die tragende Rolle. Gegenüber der Spanischen Hofreitschule befinden sich die Stallungen der Lipizzanerpferde, die als Fohlen dunkel sind und die weiße Farbe erst mit zunehmenden Alter bekommen. Seit 1786 sind die Pferde bekannt und wurden in der Habsburger Monarchie auf einem Gestüt in Lipicia gezüchtet, von wo ihr Name abgeleitet wurde. Die Fiaker sieht man fast überall in der Wiener Innenstadt. Mit ihren gepflegten und einladenden Kutschen prägen sie das Stadtbild und sind immer einen Blick wert. Während der Kutschfahrt erfährt man vom Fiaker selbst viel interessantes über die Gebäude oder Plätze, die man während der Fahrt passiert. Das Hotel Sacher befindet sich hinter der Wiener Staatsoper und ist nicht nur wegen des Cafe Sacher bekannt, es ist auch ein Luxushotel im Herzen von Wien. In den Auslagen des Cafe Sacher konnten wir die berühmten Sachertorten begutachten. Über die Kärntner Straße gelangten wir von der Staatsoper und dem Hotel Sacher, entlang der Einkaufsmeile zum Stephansplatz mit seinem gleichnamigen Dom. Um die Stadt von oben zu besichtigen, fuhren wir mit dem Aufzug auf den Glockenturm des Doms. Die Glocke, auch Pummerin genannt, hatte eine imposante Größe und erklingt nur zu besonderen Anlässen, so läutet sie z. B. in der Silvesternacht das neue Jahr ein. Über die Medien, wie Rundfunk und Fernsehen, ist dieses Läuten in der ganzen Stadt zu vernehmen, zeitgleich sind dazu die Klänge des Donauwalzers zu hören Es war recht stürmisch dort oben, aber auch sehenswert. Nahe dem Stephansdom liegt die Blutgasse mit ihren vielen versteckten Hinterhöfen. Dort befinden sich mit die ältesten Häuser Wiens, auch Mozart lebte hier eine zeitlang. Woher die Blutgasse ihren Namen hat, ist geschichtlich nicht überliefert.
Elisabeth und Horst vor dem Straußdenkmal Der Stadtpark ist eine große Parkanlage am Wienflußufer, in dem sich unter anderem das bekannte Johann Strauß Denkmal befindet Bei Pizza und Wein ließen wir diesen tollen Tag noch einmal durch unsere Erinnerungen ziehen und stärkten uns so auch gleich für den kommenden Erkundungstag.
 



Schloss Belvedere

Schloss Belvedere

Schloss Belvedere

Karlskirche und ehemalige Stadtbahnstation

 "Opera Toilet" und Dreimäderlhaus

Dreimäderlhaus und Fiakerplausch

Hotel Sacher und Pummerin

Hinterhöfe Blutgasse

Stadtpark beim Kursalon und Johann Strauß Denkmal

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