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Der Stephansdom,
mit einigen Millionen Besuchern pro Jahr steht der Stephansdom ganz
oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten von Wien. Rundgänge im und um den Dom bieten
viel Sehenswertes und Interessantes. Die Einzigartigkeit dieses Domes und die
zigtausenden Details aus denen er zusammengesetzt ist machen ihn zu einer
kunsthistorischen und architektonischen Schatzkiste. Man kann den Stephansdom aber auch
besteigen den Südturm
mit der Türmerstube. Auf den
Nordturm kann
man mit dem Lift zur Pummerin hinauffahren. Wer keine
Angst hat der
kann mit einer
Führung in die
Katakomben hinabsteigen. Um das Kulturerbe Stephansdom für die nächsten Generationen zu
erhalten wird der Dom immer wieder sorgfältig restauriert.
Die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs sowie die Kämpfe im
Stadtgebiet überstand der Stephansdom ohne größere Schäden. Als am 11. April
1945 zivile österreichische Plünderer in Geschäften um den Steffl Feuer legten,
griffen die Brände in der Nacht zum 12. April, dem Tag als die Sowjetarmee
einmarschierte, auch auf den Dom über. Dabei brannte sowohl der Dachstuhl als
auch der Glockenturm vollständig aus. Aufgrund der militärischen Lage waren
keine effektiven Löscharbeiten möglich. Die Pummerin stürzte bei diesem
Großbrand aus dem Glockenstuhl ab und zerschellte daraufhin am Boden. Die
wertvolle Walcker-Orgel von 1886 wurde durch den Einsturz des brennenden Daches
oberhalb der Westempore zerstört. Der Brand wurde nicht, wie oftmals behauptet
wird, durch Artilleriebeschuss verursacht (es gibt
verschiedene Aussagen die einen schreiben es waren die Deutschen die anderen es
waren die Russen), sondern durch Funkenflug, der von
brennenden Geschäften in der Umgebung, die geplündert wurden, ausging.
An jedem Wochentag werden sieben, an jedem Sonntag zehn Gottesdienste gefeiert.
Besonders zu den hohen Feiertagen (Ostern, Pfingsten, Weihnachten etc.) wird die
stets wunderschön geschmückte Kirche "Stephansdom" von vielen Kirchgängern
besucht. Gottesdienste von allgemeinem Interesse (Hochzeiten, Requien
bedeutender Persönlichkeiten etc. ) Zu solchen besonderen Anlässen erschallt
die "Stimme Österreichs - die Pummerin" So auch, als uns im Herbst 2007
der Papst Benedikt XVI besuchte.
Aufzug zur Pummerin ("Adlerturm" - Nordturm) ganzjährig, täglich Sommerzeit
April bis Oktober 8:30 - 17:30 Uhr (letzte Auffahrt: 17:10 Uhr) Juli und August
8:30 - 18:00 Uhr (letzte Auffahrt: 17:40 Uhr) Winterzeit November bis März 8:30
- 17:00 Uhr (letzte Auffahrt: 16:40 Uhr)
Am Morgen, am Mittag und am Abend werden die Glocken von St. Stephan durch
Euch zum Erklingen gebracht. Ihr seid es, die viele Menschen in der Hektik des
Alltags - z.B.: da draußen auf dem Stephansplatz zur Besinnung einladen.
Das Glockenzeichen am Morgen! Wird als Gedächtnis der Auferstehung Christi
verstanden.
Das Mittagsläuten! Erinnert an das Leiden und die Todesangst Christi.
Das Abendliche Glockenzeichen! Dient dem Gedächtnis der Menschwerdung Jesu.
Dem abendlichen "Angelus" wird eine Gedenken an die Verstorbenen ("Vater Unser")
hinzugefügt, wozu mit der Glocke Nr.9 geläutet wird.
Quelle Stephanskirche.at
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