Es tut sich wirklich was auf Schloss Neugebäude. Seit die Medien wie das
Radio Arabella, die Zeitungen, z.B. Kronen Zeitung, Österreich und die
Bezirkszeitungen, das Thema Schloss Neugebäude aufgegriffen haben, und
immer wieder das Schloss Neugebäude erwähnen, das sieht man an der
heutigen Besucherzahl bei den Veranstaltungen, wie z.B. die Palmweihe am
28.3.2010 und der Ostermarkt, der gegenüber den vergangenen Jahren sehr
gut besucht war. Um 13 Uhr nahm Monsignore Mag. Wagner die Palmweihe vor.
Siehe die Bilder und das Video unten!
Bilder vergrößern? Klick in die
Bilder!
Ostermarkt im Schloss
Ostermarkt im Schloss
Palmweihe
Palmweihe
Palmweihe
Das Video
von der Palmweihe auf
Schloss Neugebäude!
Dornröschenschlaf
endet im Herbst 2010!
Man
darf gespannt sein Unmittelbar vor dem Schloss Neugebäude soll bis Herbst
2010 der Märchenpark errichtet werden. Ein Artikel von Mag. Robert
Neiger Wiener Bezirksblatt Redakteur
Das vergessene Schloss der Wiener!
Es tut sich was auf Schloss Neugebäude!
Danke für die Mail mit dem Artikel von
www.wienweb.at
Ein Garten für alle!
Unmittelbar vor dem Schloss Neugebäude soll bis Herbst 2010 ein neuer Park
errichtet werden. „Wir orientieren uns an den historischen Vorlagen und
werden diese mit neuen, modernen Inhalten füllen“, betont Umweltstadträtin
Ulli Sima bei der Präsentation des Projekts.
Wo jetzt noch eine Gstätten ist hat bereits Maria Theresia als Kind
gespielt. Denn hier gab es einmal einen Renaissance-Garten. “Simmering ist
ja heutzutage vor allem durch den Zentralfriedhof und die
Entsorgungsbetriebe bekannt“, hebt Bezirksvorsteherin Renate Angerer die
Wichtigkeit des Bauvorhabens hervor.
Der neue Park soll das Naherholungsgebiet vor dem Schloss noch attraktiver
machen. Wo einst nur Herrscher und ihre Gefolgschaft lustwandelten werden
in Zukunft alle Ruhe und Erholung finden. (gew)
Das vergessene und ungeliebte Schloss der
Wiener!
In dem unten stehenden Video sind auch Bilder vom "Ein Sommer
im Schloss"!
Bevor ich mit
dem Bericht beginne möchte ich mich erstmals bei Frau
Mag.a Helga Rauscher
für den
kunsthistorischen Rundgang
bedanken, auf diesem Ausflug in die
wechselhafte Geschichte des Schlosses, hat sie all ihr Wissen über das
Historische, die Zukunft des Schlosses, immer kurzweilig und auch immer
interessant an den Mann bzw. Frau gebracht.
Bemerkenswert sind noch die Bemühungen des Kulturvereins Simmering der
2002 für die Revitalisierung des Schlosses gegründet wurde, denn diese
tragen schon Früchte denn die verschiedenen Veranstaltungen wie,
"Ein Sommer im Schloss", "Oster- Kunsthandwerks Markt", "Sturmfest", "das
historisches Fest" (Mittelaltermarkt), u.s.w. erfreuen sich
immer mehr großer
Beliebtheit ( ich verfolge das seit 2006 ) !
Übrigens da Schloss Schönbrunn sich mit fremden Federn schmückt, speziell die
Gloriette, wäre es angebracht die Einnahmen von der Besichtigung der Gloriette
dem Schloss Neugebäude, sprich dem Kulturverein Simmering, zu gute kommen zu
lassen, denn was wäre Schloss Schönbrunn ohne die
Gloriette, denn zweifelsfrei
stammen ja fast alle Teile der Gloriette vom Schloss Neugebäude.
Bei den Führungen mit der Frau Rauscher werden sie so von der
Geschichte
des Schlosses gefangen sein, das man sich fragt wie konnte dies alles
geschehen. Ich glaube der Untergang vom Neugebäude begann schon mit dem
Tod des Kaisers Maximillan II, denn als sein Sohn Ludwig sein Domizil nach Prag verlegte hat, hatte er schon nach kurzer Zeit kein Interesse mehr am Schloss und als auf Anweißung von Kaiserin Maria Theresia 1775 schließlich die Säulen, Baluster, Teile des Gebälks und die gesamten nordseitige Arkadenstellungen des Neugebäudes, nach Schönbrunn gebracht wurden und dort von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, die Gloriette
errichten ließ, war eigentlich das Schloss dem Untergang preisgegeben.
Die an der Gloriette eingebauten steinernen Stierköpfe, so genannte Bukranien,
(seit dem 4. Jh. v. Chr. bekannt und von den Römern
verwendeter Zierart in Form eines in Frontalansicht gemalten oder
plastisch ausgeführten Rinderschädels. Das Motiv gibt es als knöchernen
nackten Rinderschädel ohne Fleisch und Fell, sie dienten als
Girlandenträger. Das Bukranion geht auf die alten orientalischen
Dekorformen zurück. In der Renaissance wurde das Motiv wieder in der
Architektur verwendet), stammen
alle aus dem Neugebäude, nur einer der Stierköpfe blieb aus welchen
Gründen auch immer im Schloss. (Man sieht Bukranien auch im/am Schweizertor in der Hofburg und anderen
Gebäuden). Weitere Teile vom Neugebäude sind wahrscheinlich am
Neptunbrunnen, die Muschel hinter der Statue des Meeresgottes und die
beiden, sich stützenden Fische. Ursprünglich standen drei der Brunnen, die Alexander Colin für Schloss
Neugebäude schuf, in der Orangerie von Schloss Schönbrunn. In letzter Zeit
hat man noch Teile von den Brunnen gefunden, die wurden restauriert und
der Brunnen im Parterre der Orangerie aufgestellt. Siehe das
Video unten!
Helfen Sie mit beim
Aufwachen vom Schloss Neugebäude?
man kann das Schloss mieten, zum Feiern, privat für ihren Geburtstag,
Hochzeit, Firmen-Jubiläum oder für jedem anderen Anlass!
Sie werden einen unvergesslichen Abend erleben, sei es mit Ihrer Familie,
Freunden oder Kollegen in den
historischen Gewölben.
Mehr unter: Schloss Neugebäude
Führungen
Keine Termine im Winter
Ort: 11., Otmar-Brix-Gasse 1
Fahrplanauskunft
Mobil: +43 664 574 52 10
Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder bis 16 Jahre frei
telefonische Anmeldung unbedingt erforderlich.
Ort: 11.,
Otmar-Brix-Gasse 1
Telefon:(+43) (0) 664/5745210
Eintritt: Erwachsene vier Euro, Kinder bis 16 Jahre frei
Laut Frau Mag.a Rauscher ist es nicht erwiesen, dass
Schloss
Neugebäude genau an der Stelle erbaut wurde wo 1529 Sultan Süleymans
Zeltburg stand.
Der Name Neugebäude wird erstmals urkundlich 1573 erwähnt.
1573 im Auftrag Kaiser Maximilians II. erbaut.
1744 wurde im Schloss Neugebäude Pulver gelagert
1775 von
Maria Theresia große Teile abgetragen und nach Schönbrunn gebracht 1779 wurden auch die Türme der äußeren Mauer als Depot
genutzt.
1780 wurde im Erdgeschoss eine Pulver- und Salpeterfabrik errichtet. 1848 während der Revolution lagerten hier die gesamten
Munitionsvorräte der Armee von Wien und der Garten war Stellplatz für
Geschütze & Munitionswagen. bis 1918 wurde Schloss Neugebäude militärisch genutzt. 1922 kam die Anlage in den Besitz der Stadt Wien und es
erfolgte der Bau des Krematorium Simmering. 1975 wurde erstmal laut diskutiert das Neugebäude zu
revitalisieren.
1989
erfolgte eine Enquete über die Nutzungsmöglichkeiten von Schloss
Neugebäude.
Das Schloss erwacht!
2000 beschloss der Wiener Gemeinderat mit den Stimmen aller Parteien die
Gründung des "Vereins zur Erhaltung und Revitalisierung des Schlosses
Neugebäude".
Gleichzeitig mit der Gründung, wurde der Verein von der Stadt Wien mit ca.
4.87 Mio. EURO (= 67,0 Mio. ATS) dotiert. Für die erste Bauphase steuerte
der Wiener Altstadterhaltungsfonds zusätzlich EUR 50.000,-- für
denkmalpflegerische Mehrkosten bei.