Die Gelb markierten Wörter
sind Links zu Bildern!
Ein bisschen Geschichte: Der Lainzer Tiergarten ist
einer der ältesten Tierparks Europas, mit seinen artenreichen Wildbestand,
zählt er zu den vielfältigsten und außergewöhnlichsten Teil des Wienerwaldes.
Das ehemaligen kaiserliche Jagdgebiet, mit dem "Schloss der Träume"
das
die exzentrische Kaiserin in einen ihrer Gedichten selbst so nannte "Die
Hermesvilla", erbaut 1886 von dem Ringstraßen-Architekt Carl von Hasenauer,
die Kaiser Franz Joseph seiner Gemahlin Kaiserin Elisabeth, bekannter als
"Sissi" geschenkt hat. Heute ist die
Hermesvilla, ein beliebtes Museum mit
Sonderausstellungen.
Das Naturschutzgebietes Lainzer Tiergarten mit seinen 2.450 Hektar. davon sind
1.945 Hektar Wald ist von einer 22 km langen Mauer umgeben weil es unmittelbar
im Stadtgebiet liegt. Das ehemalige kaiserliche Jagdgebiet war ja nur zum
Jagen da, dadurch konnte der Wald teilweise so um die 400 Jahre alt werden.
Für Jung und Alt, vor allem für Familien mit Kindern, sind verschiedene
Naturlehrpfade eingerichtet, wo man die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt
anschaulich erklärt bekommt. Besonders für Kids sind die täglichen Fütterungen
der
Wildschweine, um 14:00 Uhr
auf der kleinen Stockwiese, und die Mufflon-
und Damhirschfütterung um 14:00 Uhr beim Schaugehege beim Lainzer Tor
ein Erlebnis. Es gibt auf der Wanderung genügend Möglichkeiten sich
auszuruhen.
Der Reise und Wanderbericht:
Wiener Wanderfreunde rieten uns am besten am frühen Vormittag diese Wanderung zu
beginnen! Wir starten wieder vom Karlsplatz aus und fahren mit der U4
bis zur Endstelle nach Hütteldorf. Fahrzeit ungefähr um die 25 min. Wir
folgten von der U-Bahnstation aus über die Fußgängerbrücke der roten
Markierung bis zur Nikolaigasse und gelangen zum Eingang Nikolaitor.
Nach studieren des Wanderplans entschlossen wir uns für die Wanderung nach
rechts zur Raststation Hirschgstemm, 5,6 km, man kann dort auf der
Spielwiese mit den Ruhebänken entspannen, Picknicken, oder im
Restaurant oder
Biergarten einen Imbiss zu sich nehmen. Am frühen Morgen ist man fast
alleine
im Park und man wird nur von Joggern und Nordicwalking Fans überholt, die sich
auf der Steigungen abquälten, denn auf dieser von uns gewählten Wanderroute
geht es stetig bergauf. Nach einer kurzen Rast am Hirschgstemm geht es weiter
bergauf zur
Hubertuswarte, ca. 1,4 km. Wir bereuten es nicht die Warte zu
besteigen, denn der Ausblick
über Wien, bis weit in den Süden hinaus, zu
Schneeberg und Rax, entlohnte für ´diese Anstrengung unten wieder angekommen
und nach einer Zigarettenpause wanderten wir weiter zum
Rohrhaus 1,4 km dort
kann man sich mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Hirschbraten oder
Rindfleisch mit Gemüse, und einen gutem Bier, oder einem Glas Wein verwöhnen
lassen. Für die Kinder ist auch eine Spielplatz vorhanden. Nach der Stärkung
wandert man zur berühmten
Hermesvilla die man nach 2,2 km erreicht. Nach
dem
Besuch der Villa und Besichtigung der Anlage geht es weiter zum Ausgang Lainzertor,
dort stiegen wir in den Bus 60B ein und fuhren bis zur Endstelle, dort stiegen
wir um auf die Straßenbahn 62 zum Karlsplatz, dem Ausgangsort.
Es war eine schöne und gelungene Wandertour im
Grünen, Mitten in Wien! Die selbige Wanderung machten wir mit Waldi und Inge
aus Deutschland nochmals am Pfingsten 2007! Fazit: Auch sie waren begeistert
vom Lainzer Tiergarten!