Ein Sonntagnachmittag in Wien!
Reisebericht

Kahlenberg

                                 Leopoldsberg

              Grinzing
 


Grinzing Juni 2006 2007

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Ein Sonntagnachmittag in Wien, dieser Ausflug beginnt am Karlsplatz, von dort fährt man mit der U4  bis zur Endstation Heiligenstadt, dann steigt man in den Bus 38A zum Kahlenberg um. Es geht zuerst durch Grinzing und dann auf der Höhenstraße zur Bushaltestelle Kahlenberg. (Gesamt  Fahrzeit ca.45min). Der Kahlenberg, er ist den Wienern ihr Haus und Aussichtsberg (484m) im19. Bezirk, er liegt im Wienerwald und an der Stadtgrenze zu Klosterneuburg. Eigentlich heißt der Kahlenberg (Sauberg), früher meinte man mit Kahlenberg eigentlich den Leopoldsberg. Wie gesagt den Wienern ihr Aussichtsberg, denn man hat von dort eine herrliche Aussicht auf Wien. Vom Kahlenberg aus geht man am besten zu Fuß weiter, nach einem ca.20min. Spaziergang durch den Laubwald kommt man zum Leopoldsberg (425 m) bzw. zur Leopoldsburg. Die ehemalige Burg auf dem Leopoldsberg entstand im 13.Jahrhundert und wurde 1529 vor den herannahenden Türken gesprengt. Um 1679 stiftete Kaiser Leopold I. eine neue Kirche, seitdem Leopoldsberg. Das im Jahr 1718 errichtete Schloss brannte 1891 ab. Vom Leopoldsberg hat man den vielleicht schönsten Ausblick auf Wien und auf die Donau, die geteilt von der Donauinsel und steil unterhalb der Burg vorbei fließt. Blickt man in  nordwestlicher Richtung, da kann man das Stift Klosterneuburg gut erkennen. Nach Besuch der Kirche und kurzer Rast im schönen und urigen Biergarten der Leopoldsburg mit Blick zum Kloster, geht es mit dem Bus weiter, oder man kann auch zu Fuß sich auf den Weg nach Grinzing machen, denn wann man schon einmal hier ist, sollte man, oder besser es ist eine Pflicht ein "Heurigen Lokal" zu besuchen. Grinzing  ein  beliebter Ausflugsort und der bekannteste Heurigenort. Das Ortsbild von Grinzing mit seinem immer noch dörflichen Flair, "steht unter Denkmalschutz". Die Geschichte des Heurigen geht bis zum  Kaiser Probus zurück, den er erlaubte 276 n.Chr. den römischen Legionären den Weinanbau. 1784 erließ Josef II,  das erste Gesetz für den Heurigen, dem zufolge jedem Weinbauer erlaubt wurde, den selbst erzeugten Rebensaft auszuschenken. Nach Besichtigung des "Dorfes" Grinzing sucht man sich ein Heurigenlokal aus, bei uns war es zufällig das Heurigenlokal Berger, (sehr zu empfehlen!) mit einen schönen, romantischen Bier oder sagt man Weingarten? Nach einem halben roten und einem Schmalzbrot ging es wieder zurück zum Karlsplatz.

 
 


Bilder © by  J.H.Z.
 


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