Datenquelle der Beschreibung des Wappens von Döbling
www.wien.gv.at/stadtplan
Die ehemalige Gemeinde Oberdöbling nimmt auf dem
Bezirkswappen den Herzschild ein. Auf blauem Grund liegt eine goldene
Weintraube mit einem grünen Blatt und Ranken. Sie symbolisiert den dort
betriebenen Weinbau. Erstmals genannt wird "Teopilic" 1114. Der Name wurde
früher aus dem mittelhochdeutschen Wort "tobl" (Schlucht, Waldtal)
hergeleitet. Heute gilt aber die Erklärung aus dem slawischen Gewässernamen "Toplica"(sumpfiges
Wasser, nasse Stelle) als wahrer Ursprung.
Heiligenstadt
Als Wappenfigur von Heiligenstadt dient der Erzengel Michael.Vor silbernem
Hintergrund steht der Erzengel Michael als Seelenwäger. Hinter ihm liegt ein
zweifüßiger grüner Drache mit roter Zunge und rotem Stachelschwanz. Der
Seelenwäger trägt einen blauen Schuppenpanzer mit goldenem Kreuz auf der Brust
und einen goldenen Helm. In seiner rechten Hand hält er ein goldenes Schwert,
in der linken eine goldene Waage. Der Erzengel Michael ist der Kirchenpatron
von Heiligenstadt. Ende des zwölften Jahrhunderts erfolgte die erste Nennung
von Heiligenstadt. Der Heilige Severin soll hier als Heidenapostel gewirkt
haben. Die Bekehrten nannten den Ort daraufhin "Heilige Stätte" (sanctus
loci), woraus sich der Name ableitet.
Unterdöbling
Der Heilige Jakob steht als Wappenfigur für Unterdöbling. Der Heilige Jakob
steht in grünem Gewand mit rotem Mantel vor einem goldenen Hintergrund. In
seiner rechten Hand hält er einen braunen Kreuzstab, in der linken Hand ein
schwarzes Buch. Er ist der Kirchenpatron der Heiligenstädter Pfarrkirche. Vom
Krottenbach abgeleitet hieß der Ort bis ins 17. Jahrhundert Krottendorf. Für
den heutigen Namen gilt dasselbe wie für Oberdöbling.
Nußdorf
Drei goldene Nüsse stehen als sprechendes Wappen für Nußdorf. Vor blauem
Hintergrund ragt ein goldener Baumstamm mit zwei goldenen Zweigen. An ihnen
wachsen drei goldene Nüsse und acht goldene Blätter. Das Wappen steht für die
vielen dort wachsenden Nussbäume, die von den Römern dort gepflanzt wurden.
Der Name "Nuzdorf" wurde erstmals 1114 genannt. Er geht auf den Nussbestand in
diesem Gebiet zurück. Die Römer holzten den Berg vor 2000 Jahren ab, um
Nussbäume anzupflanzen.
Salmannsdorf
Der Heilige Sebastian steht für den Bezirksteil Salmannsdorf. Vor silbernem
Hintergrund steht eine grüne Wiese mit zwei Bäumen. An den rechten, größeren
Baum ist der mit einem blauen Lendenschurz bekleidete Heilige Sebastian
gefesselt. Er ist von fünf schwarzen, rot gefiederten Pfeilen durchbohrt. Der
Heilige Sebastian ist der Patron der Kapelle zu Salmannsdorf. Erstmals
urkundlich belegt ist "Salmanstorf" 1279. Vermutlich hatte ein Verwalter
(Salman) der Grundherrschaft der Markgrafen hier einen Hof, woraus sich der
Name ableitete.
Neustift am Walde
Der Heilige Rochus symbolisiert Neustift am Walde. Der Heilige Rochus
steht vor silbernem Hintergrund auf einer grünen Wiese. Er trägt ein braunes
Gewand, einen blauen Mantel und einen braunen Pilgerhut. In der rechten Hand
hält er einen Pilgerstab. Hinter ihm liegt ein silbern-braungescheckter Hund.
Der Heilige Rochus ist der Kirchenpatron der Neustifter Pfarrkirche. 1315
wurde Neustift erstmals erwähnt. Der Name geht auf die Siedlung bei der neuen
Stiftung zurück.
Sievering
Der Heilige Severin steht als Wappenfigur für Sievering.Auf grünem Boden steht
der Heilige Severin vor goldenem Hintergrund. Er trägt einen roten, blau
gefütterten Mantel und eine silberne Alba. Die linke Hand umfasst einen
Krummstab, die rechte ist zum Segen erhoben. Der Heilige Severin ist der
Patron der Sieveringer Pfarrkirche.1114 ist der Ort "Sufringen" und "Suueringan"
belegt. Der Name deutet auf eine Siedlung, deren Bewohner zu einem Mann namens
"Sufro" oder "Sufr" gehören.
Kahlenbergdorf
Der Heilige Georg als Drachentöter steht im Bezirkswappen für Kahlenbergdorf.
Auf rotem Hintergrund ist die Drachentöterszene auf einem braunen Berg
dargestellt. Der Heilige Georg sitzt in goldener Rüstung samt goldenem Helm
auf einem silbernen Pferd mit blauer Pferdedecke. Er tötet mit einer goldenen
Lanze einen auf dem Rücken liegenden grünen Drachen.Der Heilige Georg ist der
Kirchenpatron der Kahlenbergdorfer Kirche. Der Name leitet sich vom heutigen
Leopoldsberg ab, der bis ins 17. Jahrhundert Kahlenberg hieß. Ab zirka 1115
ist der Ortsname belegt.
Grinzing
Die ehemalige Gemeinde wird durch den eine Weintraube haltenden Mann als
sprechendes Wappen symbolisiert.Auf silbernem Grund steht ein Mann auf einer
grünen Wiese. Er trägt einen roten, goldgesäumten Rock, braune Hosen und
silberne Strümpfe. In seiner rechten Hand hält er eine große blaue Weintraube
mit zwei grünen Blättern. Die Darstellung repräsentiert den Weinbau, der in
Grinzing betrieben wird. Schon 1114 sind Weingärten von "Grincing" belegt. Die
Herkunft des Namen wird auf einen Mann mit dem Namen "Grinzo" zurückgeführt,
dessen Leute hier eine Siedlung bewohnten.
Datenquelle:
www.wien.gv.at/stadtplan
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