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Die Route:
134,6 km. mit Pausen für Besichtigungen 7,5 Stunden!
Hier Download der
Route!
Vom Treffpunkt
Schloss Neugebäude in Simmering
nach
Petronell -Carnuntum zum Archäologischen Park Carnuntum >
( Niederösterreichische
Landesausstellung 2011 Mehr unter
www.carnuntum.co.at
) sind es ca. 36,7km.
Nach ca.30min. haben
wir die Anlage erreicht und kauften uns das Ticket, 8,00 € für Erw. und
gültig für den einmaligen Eintritt in jeden der 3 Bereiche bis Saisonende
2007! (
Carnuntum
2010 Bilder Video) Der spätere Kaiser Tiberius errichtete im Jahr 6 n. Chr. im Raum Carnuntum ein Winterlager! Carnuntum war die Hauptstadt der Provinz
Oberpannonien mit ca. 50.000 Einw. Nun nach mehr als 1500 Jahren kann man
miterleben wie die einstige Metropole wieder zum Leben erweckt wird,
Archäologen rekonstruieren Gebäude und Gärten mit Mitteln und Techniken
die vor 2000 Jahren schon bekannt waren. Bis jetzt sind erst 0,5 Prozent
von der einstigen Stadt freigelegt, der Rest schlummert noch geschützt
unter der Erde. Nach Besichtigung der Ausgrabungen der einstigen
Thermalbadeanlage und anderen
archäologischen Rekonstruktionen
fuhren wir weiter nach Hainburg, denn die anderen zwei Bereiche wollen wir
später einmal besuchen. Unsere Planung sah so aus, zuerst zur einstigen
Keltensiedlung Braunsberg bei Hainburg, danach zur Ruine Schlossberg
in Hainburg, danach weiter zum Schloss Hof, Schloss Eckartsau und dann zurück nach Simmering. Schon bei der Anfahrt zum
Braunsberg sahen wir das Wahrzeichen Hainburgs, das
Wienertor,
dass zugleich auch ein Museum beherbergt. Das Wienertor ist das größte
mittelalterliche Stadttor Europas! (Mehr über Hainburg unter
www.stadtmauerstaedte.at),
übrigens das Wienertorbild ist aus dem Prospekt: ("Hainburg Stadtmuseum
Wienertor", mehr über das Museum unter
www.wienertor.at )! Man kann bis auf das Plateau des Braunsberg
fahren, wir parkten das Auto und waren überwältigt von der Aussicht, der
Blick über Hainburg, auf die Mündung der March in die Donau und man kann
sogar die Burg in Bratislava in der Slowakei erkennen! Kein Wunder, dass
die Kelten sich auf dieser im zweiten Jh. v. Chr. errichteten Wallburg
wohl fühlten. (Der Berg erinnert mich an das
Walberla auf dem ebenfalls eine keltische Siedlung war
(Fränkische Schweiz / Bayern) Nach dem Spaziergang auf dem Plateau, fuhren
wir zurück nach Hainburg, an der Schlossbergstrasse unterhalb der Ruine
Schlossberg parkten wir das Auto auf einen kleinen Parkplatz und wanderten
auf einen gut zulaufenden Weg, hoch zur Burg (es gibt auch einen sehr
steilen kurzen Weg zur Ruine) Die Burg wurde 1050 auf Geheiß von Kaiser
Heinrich III von Bischof Gebhard von Regensburg, Herzog Konrad von Bayern
und Markgraf Adalberg von Babenberg errichtet. 1108 kam sie in den Besitz
der Babenberger. Ende des 12 Jh. bauten die Babenberger, die Burg u. die
Stadt mit einem Teil des Lösegeld für König Richard Löwenherz erheblich
aus! 1629 geht die Burg in den Besitz der Stadt. Im zweiten Türkenkrieg
1683 wurde Hainburg eingenommen und niedergebrannt (es kamen ca.8000
Menschen ums Leben). 1975 wurde die Burg renoviert, seit 1978 finden in der
Ruine, im Sommer die "Hainburger Burgspiele" statt. Nach Besichtigung der
gut renovierten Ruine und der Aussicht auf die Stadt und den Braunsberg,
ging es nach einer kurzen Pause auf dem steilen Weg nach unten
zum Auto und weiter nach Schloss Hof,
leider hatten wir Pech in Schloss Hof, es war gerade eine Veranstaltung im
Gange, Einzug der Tiere oder so ähnlich, nach mehrmaligen abklappern der
großen Parkplatzanlage fanden wir keinen Parkplatz (aufgeschoben ist nicht
aufgehoben) ( Schloss Hof
wurde am 31.6.08. besichtigt ), so fuhren wir wieder zurück, denn auf dem Weg zum Schloss Hof
fuhren wir am Schloss Niederweiden vorbei, da es auf unserer Route war
besichtigten wir nun dieses Schloss, Niederweiden war Prinz Eugens
bevorzugter Sitz für kleine Jagdgesellschaften, es wurde später von
Kaiserin Maria Theresia im Rokoko zu einem "Pavillon Chi" umgebaut.
Sehenswert die authentische rekonstruierte Wildküche mit zwei offenen
Herdstellen und historischen Küchengeräten, diese Wildküche können von
Gesellschaften von 15 bis 35 Personen gebucht werden. Es finden jedes Jahr
Ausstellungen im Schloss statt. Nach kurzem Aufenthalt fuhren wir weiter
zum Schloss Eckartsau, das Jagdschloss mit seinem prunkvollen
Erscheinungsbild, geht im wesentlichen auf Graf Ferdinand Kinsky zurück,
er kaufte die ganze Herrschaft Eckartsau 1720 und ließ den
mittelalterlichen Wehrbau zum barocken Jagdschloss ausbauen. Der Gemahl
von Maria Theresia Franz Stephan von Lothringen erwarb das Schloss 1760
und kam so in den Besitz der Habsburger. Die berühmtesten Bewohner
des Schlosses waren Erzherzog Franz Ferdinand und Österreichs letztes
Kaiserpaar Karl I. und Zita, die auch von hier aus den Weg ins Exil
antraten. Ab 1919 ist es Eigentum der Republik Österreich! Leider viel für
uns aus Zeitmangel die Führung aus, so machten wir nur einen Rundgang um
und durch das Schloss und danach auf den Heimweg, wir drehten spontan
um machten einen Abstecher zum Schloss Orth, aber es war zu spät für die
Schlossinsel Besichtigung, so machte wir uns endgültig auf den Heimweg
nach Wien.
Fazit: Die Donauauen sind für Schlösser-Burgenliebhaber,
Archäologen, Wanderer, Radler, Kunst, Kultur und Natur interessierte jederzeit zu
empfehlen und wir müssen ja noch das verpasste Schloss Hof, die
Schlossinsel und die
Stadt Hainburg besichtigen.
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